rechtes Gedankengut weiter verbreitet ist als gemeinhin angenommen.
Das ist keine neue Erkenntnis. Dazu kommt jetzt die Flüchtlingskrise und das ist natürlich der Nährboden um mit Ängsten der Benachteiligten der Gesellschaft zu spielen.
Rund ein Viertel aller Befragten zeigt eine ausländerfeindliche Grundhaltung (25,1 Prozent). Fast jeder zweite Ostdeutsche sieht die „Bundesrepublik in einem gefährlichen Maß überfremdet“ (43,6 Prozent). Im Westen sind 35,6 Prozent dieser Meinung (Gesamt: 37,2 Prozent). Auch antisemitische Vorurteile sind in der bundesdeutschen Gesellschaft nach wie vor weit verbreitet. So glaubt jede/r fünfte Bundesbürgerin oder Bundesbürger, der „Einfluss der Juden ist auch heute noch zu groß“ (19,5 Prozent). Ost- und Westdeutsche sind hier gleichermaßen einer Meinung. Und fast jede/r Zehnte meint, „Hitler würde ohne die Judenvernichtung heute als großer Staatsmann angesehen“. Islamfeindliche Einstellungen sind noch weit häufiger anzutreffen: 36,2 Prozent zeigten sich in der Umfrage feindlich gegenüber dieser Religion eingestellt.
In der 2012-Studie bestätigten sich einige Befunde früherer Erhebungen. Die Forscher sprechen von einem „Schutzfaktor Bildung“. Personen mit Abitur neigen prozentual deutlich weniger zu rechtsextremem Denken als Personen ohne Abitur. 28,1 Prozent der Deutschen ohne Abitur seien demnach „ausländerfeindlich“, aber nur 10,4 Prozent mit Abitur. Entsprechend zeigt sich die Verteilung im Erwerbsstatus: Arbeitslose zeigen sich anfälliger als Personen mit Erwerbstätigkeit.
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