| in einem schönen Elternhaus aufgewachsen. Da ich Einzelkind bin, kamen mir auch alle Dinge zu Gute. Ich wurde gefördert und unterstützt wo es nur ging. In der Musik, im Sport etc. In den frühen Siebzigern lebten wir in einer Eigentumswohnung, Ende der Siebziger bauten meine Eltern ein Haus. Ich hatte Platz ohne Ende und konnte mir immer Freunde einladen. Ich hatte sogar einen Raum nur für meine Modelleisenbahn und einen für Sport z.B. Tischtennis. Dennoch musste mein Vater neben seinem Polizeijob noch nebenbei arbeiten um die Rate für Haus zu erbringen, auch meine Mutter arbeitete Vollzeit. Ich war viel alleine, hatte aber auch früh schon viel Verantwortung. In den Semesterferien habe ich immer meist im Hafen gearbeitet, um zu erfahren, wie es ist für sein Geld hart zu arbeiten. Dieses war auch für meinen Vater wichtig, damit ich sehe, dass einem nicht nur alles hinten reingeschoben wird. Heute arbeite ich selbständig und habe mein Auskommen. Ich bin nicht reich, habe auch kein Haus, habe nicht mal Kinder, wollte ich eigentlich auch nie, bin aber mit meinem Leben zufrieden. Ich kann alles selber bestimmen, habe keinen Chef, der mich nervt, kann meine Arbeit frei einteilen. Eine Rolex brauche ich nicht. Hin und wieder Essen gehen, einen schönen Skoda fahren und einmal im Jahr einen Urlaub, das reicht mir. Und Freunde, mit denen man was unternehmen kann. ----------- Glauben setzt Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt! |