Die 16 Mrd. Abschreibung in Q4 dürfte schlappe 5 Mrd. Steuergutschrift bedeuten. Wenn das durchgeht, dient es jedem anderen Unternehmen in den USA als Steilvorlage, mit Buchwertabschreibungen auf Marken die Kasse aufzubessern. Was das für die Staatskasse bedeutet, sollte klar sein. PWC darf daher das 10-K-Filing gar nicht unterschreiben, wenn es keinen Ärger mit dem US-Finanzministerium kriegen will. Die eigentliche Frage ist, wie viel die Marken von KH überhaupt wert sind, was wiederum durch ein verbindliches Übernahmeangebot belastbar zu beantworten wäre. Entweder übernimmt einer KH zu einem den Beamten gefälligen Preis, oder Uncle Sam darf jedem Unternehmen mit hohen Markenbuchwerten demnächst mit einer großzügigen Steuererstattung beglücken. |