und genaus so tot wie jeder andere, ob arm oder reich. Sein Vermögen nützt ihm jetzt auch nix mehr. Aber es nützt immerhin all denen, die dadurch einen gut bezahlten Job haben. Immerhin ist es ein Produktivvermögen.
Dass das Vermögen AUCH auf Basis von übelsten Bedingungen bei den Lieferanten gewachsen ist, das allerdings schmälert den sozialen Wert. Gewaltig. Zumal es nur wenig teurere, aber unter sozialen und humanen Bedingungen wesentlich bessere Alternativen geben würde.
Aber grundsätzlich: Wenn jemand Geld, Ideen und Arbeitskraft investiert und damit großen Erfolg hat, dann wächst das Vermögen sprunghaft. Aber das ist nunmal funktioneller Teil unseres Systems, das uns nährt. Und wen juckt es, wenn einige sich sehr viel mehr leisten können, wenn sie gleichzeitig dafür sorgen, dass sich einige einiges leisten können und einer ordentlichen Arbeit nachgehen können. Die Betonung liegt auf ordentlich.
Schmarotzer sind es jedenfalls nicht. Die sitzen woanders im System. Aber natürlich bleibt es ein ewiges Problem, dass die Konkurrenz, die auch dazu gehört, beschissene Blüten treibt und der brutalen Ausbeutung vorschub leistet. Hier die Grenzen zu setzen ist aber auch Aufgabe der Gesellschaft - und der Konsumenten. Die tragen auch Verantwortung fürs Ganze. Es gibt immer was zu verbessern und man muss nicht alles kaufen. Und heutzutage gibt es auch meistens jede Menge Infos, wie ein Produkt zustande gekommen ist. Weil es eben immer auch Leute gibt, die daran arbeiten, dass sich was verbessert. Die sind genauso wichtig und wertvoll für die Gemeinschaft wie gute Unternehmer. Werden aber in der Regel weniger bewundert... Ich glaube, der Jobs war kein gieriges Arschloch. Ich glaub, der wollte was erreichen. Ein Maniac. Und halt erfolgreich. Das ist kein Makel. Aber der o.g. Makel bleibt. Gott hab ihn selig... ----------- Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche) |