Ein probates Mittel die Pandemie als solche zu definieren, zu verstehen, ist die in der Schweiz übliche Statistik der Übersterblichkeit zu betrachten. Nur diese gibt einen relativ guten Überblick über die Folgen einer Epidemie oder Pandemie in Relation zu Sterberaten vergangener Jahre in gleichen Zeitabschnitten (Jahreszeiten).
In der Schweiz hat man nun raus gefunden, dass es während der letzten zwei Wochen im Vergleich zu entsprechenden Intervallen der Vergangenen Jahre eine sogenannte Übersterblichkeit auftaucht; die Wochen zuvor gab es keine Ausreißer, diese machen sich nun bemerkbar. Interessant wird es auch sein, wie diese Vergleiche in den Sommermonaten aussehen, saisonal bedingt gibt es dann weniger Tote, vielleicht sind die dann noch geringer, weil einige durch das Virus etwas vorzeitig verstorben sind.
Ist dann in einer Jahresbilanz über die letzten Jahre kein Ausreißer mehr auszumachen, war die ganze Hysterie mehr oder wenig sinnlos.
Seltsam dass die Erben von Koch und Pasteur solche Zahlen erst gar nicht erfassen wollen. Würde man sich dann lächerlich machen ob dieser Panikmache, besonders bei den GEZ Medien?
Da kann man sicher auch danach sich ergooglen, die Infos darüber bekam ich aber über SR2. Eine gute Info die auch dazu passt:
Wie wird man zu einem Corona-Toten? Das klingt zwar zynisch, ist aber eine interessante mathematische Frage. Mathematische Bildung zielt auf die Fähigkeit, sinnhaft mit Zahlen umzugehen. Sie ist natürlich auch die Fähigkeit, Integrale und quadratische Gleichungen zu lösen, aber der Umgang mit Corona ist zunächst einmal nur ein mehr oder weniger sinnhafter Umgang mit Zahlen. Es sind Zahlen, die Kontaktsperren und Geschäftsschließungen legitimieren.
In der statistischen Praxis wird ein Mensch, der mit Corona stirbt, als ein an Corona Gestorbener gezählt. Ob er an Corona gestorben ist, geht daraus nicht hervor. Der Unterschied ist mathematische Haarspalterei. Wenn die Anzahl der Corona-Toten in Italien über Existenzen von Tagelöhnern und Geschäftsleuten in Deutschland entscheidet, wird sie aber plötzlich existentiell. Und dann zeigt sich, ob Politiker und Administratoren über eine ausreichende mathematische Bildung verfügen, um die zentralen Fragen zu stellen. Das italienische Nationale Gesundheitsinstitut (Istituto Superiore di Sanità) ISS spricht von Covid-19-Positiven, also von Menschen, die mit Corona gestorben sind. Medien und Politik in Deutschland reden aber davon, dass diese Menschen an Corona gestorben seien.
https://zeitung.faz.net/faz/politik/2020-04-02/...f88b318470/?GEPC=s5
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