Ich lese gerade ...

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eröffnet am: 05.08.06 22:57 von: duschgel Anzahl Beiträge: 1180
neuester Beitrag: 24.03.24 18:59 von: pitpoe Leser gesamt: 207134
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25.01.13 16:02 #601 Thalia-Buchhandlung schließt Filiale Gr.Bleichen
Buchhandel - Thalia schließt Filiale in der Hamburger Innenstadt - Hamburg - Hamburger Abendblatt
Fläche zu groß, Umsatz zu klein: Zum 31. Januar 2014 gibt die Buchhandelskette den Standort Große Bleichen auf. 22 Mitarbeiter betroffen.
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Meine Forderung: Stabiler Server und aktive Bekämpfung der Mehrfach-IDs
25.01.13 16:31 #602 dafür ist Wöhler in der Langen Reihe in St. G.
gerettet.

Er hat mit Hilfe seiner Nachbarn und Kunden ein bezahlbares Ladenlokal ein paar Häuser weiter gefunden und seine Kunden haben ihm beim Umzug Ende Dezember 2012 tatkräftig geholfen.

Übrigens ein Buchhändler, der weniger Händler als Buchliebhaber ist - eine echte Rarität !  
25.01.13 16:33 #603 unter www.kulturradio.de
gibts eine Rubrik mit interessanten Bücher-Rezensionen....
Empfehlenswert !  
25.01.13 16:42 #604 die anmeldung der umsatzsteuer vorauszahlung
04.02.13 14:17 #605 meles hatte 2011 "Lysistrata" empfohlen
....und ich bin dieser Empfehlung gefolgt

Es ist fast nicht zu glauben, wie aktuell diese Kommödie inhaltlich ist.....
Ein Buch, das immer wieder zu lesen lohnt.

Allerdings hab ich mir eine andere als die Reclam Ausgabe geliehen, der Druck der Reclam Ausgaben ist doch manchmal etwas unfreundlich klein...  
10.02.13 12:10 #606 Alexander Mitscherlich
" Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität"
erschienen bei Suhrkamp 1969


Obwohl das Buch deutlich "in die Jahre" gekommen ist, lohnt sich ein Rückblich für mich
in die End-Sechziger und in die 70-er

Es sind vier Aufsätze im Buch gesammelt:

Aggression-Annäherung an das Thema vom Alltag her
Aggression und Anpassung
Thesen über Grausamkeit
Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität  
10.02.13 12:21 #607 Ergänzung zu # 606
Einleitend schreibt Mitscherlich im ersten Aufsatz:

Heftigkeit, Beweglichkeit, leichte Weckbarkeit aggressiven Verhaltens sind typische Artmerkmale des Menschen. Für gewöhnlich stört Aggression das Zusammenleben, deshalb richtet sich Moral häufig gegen sie. Aus Aggression wird eine Untugend. Es sei denn, das Gegenteil trifft zu, Aggression nimmt dann die Züge einer heldischen, männlichen Tugend an, eines Führermerkmals.
Richtet sie sich gegen "Feinde", ist sie von Beifall gefolgt, unter Freunden und Bekannten #soll sie schweigen.
Ber wieviel List wird nicht aufgeboten, um ihr freien Lauf zu garantieren. Feinde müssen gefunden, gar erfunden werden, damit sie zur Befriedigung kommt. Im Umgang mit manchen Menschen weiß man nicht, wann man ihm als Freund, wann als Feind dienen muß.All das hat nicht zum Verständnis des Phänomens menschlicher Aggression beigetragen.......

Zitat- Ende  
10.02.13 17:13 #608 Im gleichen Aufsatz, an anderer Stelle
schreibt Mitscherlich:

Ein Mann steht vor einem Postamt und will dem Automaten Marken entnehmen. Dieser behält sein Geld, ohne Gegenleistung. Der zur Hilfe  gerufene Aufsichtsbeamte wartet beim Aufschließen gar nicht, bis er den Grund für die Störung gefunden hat, er ist gleich mit der Bemerkung zur Hand: "Da war die deutsche Jugend am Werke"
Ist einmal diese reizbar angriffsbereite Stimmung gefestigt und weit verbreitet, dann verlaufen Konflikte zwischen den Interessen Individuen oder Gruppen der Gesellschaft leicht im Sinne der Selbstverstärkung des Affektes - jedes Wort, jeder Schritt führt tiefer in die Feindschaft, so daß jene Affektsteigerung zustande kommt, deren Auswirkung wir vor einem Vierteljahrhundert (gerechnet von 1969) am eigenen Leib gespürt haben.

Ende des Zitats

Auch mit dem zeitlichen Abstand seit Erscheinen des Buches ist für mich die Lektüre lohnend.  
10.02.13 17:16 #609 schwere kost,
da knipps ich lieber blümchen  
20.02.13 15:55 #610 Marie Luise Kaschnitz: Gustave Courbet
Roman über ein Malerleben

und dann im Jahr 2014 nach Paris

da gibt es im d'Orsay eine Courbet-Ausstellung
das genaue Datum ist (mir) noch nicht bekannt  
27.02.13 19:21 #611 wie beziehe ich meinen strom,
vom lieben nachbarn, ohne das dieser es jemals merkt


ein bestseller  
27.02.13 21:17 #612 extra in grossschrifft
28.02.13 09:36 #613 genau
der Silie hat auch was gegen Mich.  
28.02.13 09:46 #614 Allein unter Deutschen
von Tuvia Tenenbom.

Nettes Büchlein, aber m.M. nach unspektakulär. Erinnert mich eher an einen kulinarischen Reiseführer mit einer Prise Smalltalk.  
05.03.13 16:22 #615 Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise

Bücher über Philosophie gibt es viele. Aber Richard David Prechts Buch ist anders als alle anderen. Denn es gibt bisher keines, das den Leser so umfassend und kompetent – und unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse – an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt hätte: Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Was darf die Hirnforschung? Prechts Buch schlägt einen weiten Bogen über die verschiedenen Disziplinen und ist eine beispiellose Orientierungshilfe in der schier unüberschaubaren Fülle unseres Wissens vom Menschen: Eine Einladung, lustvoll und spielerisch nachzudenken – über das Abenteuer Leben und seine Möglichkeiten!

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Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht

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07.03.13 04:54 #616 Cormac McCarthy
Wetten, das sagt hier niemandem was. Mir auch nicht, als ich "Land der Freien" (Orig.: "Cities of tne Plain") aus dem Grabbeltisch zog. Als "karg und poetisch" gelobt, überzeugte mich auch ne zufällige Leseprobe.

Irgendwann ab Seite 50 wurde ich dann aber stutzig, was das für ein Autor ist, und ich blätterte im Buch herum. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet  UND von ihm ist:

" NO  COUNTRY  FOR  OLD  MEN "  !!!

Damit ist er (für meinen Geschmack) noch'n Tick besser als Dennis Lehane.  
07.03.13 12:42 #617 Frank McCourt: Tag und Nacht und auch im S.
Ein Ire wandert mit seinen Eltern nach New York aus und ist über viele Jahre hinweg
"Wanderer zwischen zwei Welten".
Der westirische Limerick-Akzent, die von der katholischen Kirche geprägte Erziehung
und die Armut im Irland der 30-er und 40-er des vergangenen Jahrhunderts bestimmen auch über die ersten Jahre in New York.
Mit diversen Jobs verdient er sich sein Studium zum Lehrer - Englisch ist sein Fach aus Liebe zur Literatur.

Und dann der Schulalltag.

Berufsschule, high school und der tägliche Kampf mit Schülern der unterschiedlichsten
sozialen Ebenen, Ethnien.

Der Kampf, die Schüler zu motivieren und sich selbst.

Liest sich flüssig, mit Humor geschrieben.  
07.03.13 13:01 #618 deutschland schafft sich ab....
07.03.13 13:17 #619 Anständig essen
von Karin Duwe und danach wohl China Study von T. Colin Campbell  
07.03.13 13:27 #620 für Musi Fans.....
einmal ....
Der Typ aus dem Song   von
Michael Heatlea & Frank Hopkinson

viele grosse song der musikgeschichte handeln von menschen, die die fantasie der songwriter beflügelt haben.

zweimal....
Neil Young  Ein Hippie Traum

g-oj
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Steigen Sie jetzt ein!
Nö...
07.03.13 17:36 #621 Walt Whitman: Grashalme
Kaum wirst Du wissen
wer ich denn bin oder was ich meine
aber trotz alledem bin ich dir gute Gesundheit
säubre und reinige dein Blut
wenn du nicht gleich mich erfasst
verliere den Mut nicht
verfehlst Du mich hier
suche mich anderswo
irgendwo bin ich und warte auf Dich

Walt  Whitman, 01.Mai 1819 auf Long Island geboren
gestorben am 26. März 1892  
07.03.13 17:43 #622 das ist schön, wenn man so denkt
und vor allem ist es liebe  
07.04.13 17:01 #623 Verbrechen
Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.

Heute Abend beginnt ab 22h im ZDF eine mehrteilige Serie zu dem Buch (falls einer keine Lust auf Buch hat, anschauen, sehr empfehlenswert!).

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Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr zur Hand geht

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07.04.13 17:03 #624 Und noch einer von Schirrach
Der Fall Collini, -nach einer wahren Begebenheit
Was treibt einen Menschen, der sich ein Leben lang nichts hat zuschulden kommen lassen, zu einem Mord? 34 Jahre hat der Italiener Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann ermordet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos, wie es scheint. Der junge Anwalt Caspar Leinen bekommt die Pflichtverteidigung in diesem Fall zugewiesen. Was für ihn zunächst wie eine vielversprechende Karrierechance aussieht, wird zu einem Albtraum, als er erfährt, wer das Mordopfer ist: Der Tote, ein angesehener deutscher Industrieller, ist der Großvater seines besten Freundes; in Leinens Erinnerung ein freundlicher, warmherziger Mensch. Wieder und wieder versucht er die Tat zu verstehen. Vergeblich, denn Collini gesteht zwar den Mord, aber zu seinem Motiv schweigt er. Und so muss Leinen einen Mann verteidigen, der nicht verteidigt werden will. Ein zunächst aussichtsloses Unterfangen, aber schließlich stößt er auf eine Spur, die weit hinausgeht über den Fall Collini und Leinen mitten hineinführt in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte …

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07.04.13 17:07 #625 vega,Alzheimer?
http://www.ariva.de/forum/Ich-lese-gerade-265076?page=15#jumppos395
:-p
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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