Rheinmetall setzt ITM Power in Brand – Wasserstoff-Aktie explodiert um 40 % Die Aktie von ITM Power haussiert nach der Partnerschaft mit Rheinmetall. Gemeinsam wollen beide Unternehmen ein Netzwerk für synthetische Kraftstoffe für NATO-Streitkräfte aufbauen.
Für Sie zusammengefasst ITM Power und Rheinmetall bauen NATO E-Fuel-Netz Projekt Giga PtX mit Hunderten 50 MW Elektrolyseuren Mehr energetische Resilienz und Marktpotenzial Report: Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen! E-Fuels für die NATO - Rheinmetall setzt ITM Power in Brand – Wasserstoff-Aktie explodiert um 40 %Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-Bildfunk Der britische Wasserstoffspezialist ITM Power hat mit dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall eine strategische Partnerschaft geschlossen – und damit an der Börse für Begeisterung gesorgt. Die Aktie von ITM Power sprang nach der Ankündigung um bis zu 40 Prozent nach oben. Auslöser ist ein Projekt mit geopolitischer Sprengkraft: Gemeinsam wollen die Unternehmen ein europaweites Netz dezentraler Anlagen zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe für NATO-Streitkräfte aufbauen.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Tipp aus der Redaktion Rasieren Sie alle Erwartungen! Mit SMARTBROKER+ fette Gewinne einfahren? Jetzt informieren!
Im Zentrum steht das Vorhaben . Geplant sind mehrere hundert Produktionsstandorte in Europa. Jede einzelne Anlage soll über eine Elektrolysekapazität von bis zu 50 Megawatt verfügen und pro Jahr rund 5.000 bis 7.000 Tonnen E-Fuel erzeugen können. Der Startschwerpunkt liegt zunächst in Großbritannien, langfristig ist jedoch ein breiter Ausbau in Europa vorgesehen.
Die Kooperation verbindet zwei Schlüsselkompetenzen: ITM Power liefert Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion, Rheinmetall bringt Know-how im Bereich Power--X sowie Zugang zum Verteidigungssektor ein. Bei Power-to-X wird mithilfe von Strom zunächst Wasserstoff erzeugt, der anschließend zu synthetischen Kraftstoffen weiterverarbeitet werden kann.
Gerade für militärische Anwendungen gilt das als besonders relevant. Panzer, Lastwagen, Schiffe oder Flugzeuge lassen sich kurzfristig kaum vollständig elektrifizieren. Gleichzeitig wächst in Europa der Druck, bei kritischen Rohstoffen und Energiequellen unabhängiger zu werden. Synthetische Kraftstoffe könnten hier helfen, weil sie lokal produziert, gelagert und flexibel eingesetzt werden können.
Rheinmetall spricht deshalb von mehr energetischer Resilienz, nationaler Kraftstoffautarkie und höherer Einsatzbereitschaft. Übersetzt heißt das: Streitkräfte sollen im Krisenfall weniger anfällig für unterbrochene Lieferketten oder geopolitische Schocks sein.
Für ITM Power ist die Allianz mehr als nur ein Einzelauftrag. Das Unternehmen sieht im Verteidigungssektor einen möglichen Wachstumsmarkt für Wasserstoff-Technologie. Sollte das Projekt wie geplant ausgerollt werden, könnte daraus ein langfristiger Milliardenmarkt entstehen.
Die Partnerschaft zeigt zugleich einen größeren Trend in Europa: Wasserstoff und werden nicht mehr nur als Klimathema gesehen, sondern zunehmend als strategische Infrastruktur für Sicherheit, Industrie und Verteidigung. |