Zunächst gibt es aktuell zig Nebenwerte mit starken Kursverlusten, insofern relativiert sich HPs umsatzlose Stagnation ein wenig. Finde die Illiquidität auch nicht prickelnd, aber dies ist der Preis für eine (hoffentliche) Überrendite.
Der Markt bewertet aktuell auch die Historie von Hypoport, die bislang aus einer Kaskade von Gewinnwarnungen, insofern ist es rational nachvollziehbar, dass die Börse - gemessen von der Bewertung - von stagnierenden bzw. fallenden Ergebnissen für 2015 ausgeht ( hier habe ich bekanntlich eine andere Meinung)
Falls HP 2017 wieder " Sprung" ins Ausland wagen sollte, sähe die Situation anders aus als damals, da man in 3 Jahren über einen OCF von 25-30 Mill. verfügen sollte, was die dann anfallenden Investitionen entsprechend relativiert. Insofern war es richtig die Hollandaktivitäten erstmals zu beenden um alle Ressourcen auf den Erfolg der deutschen Plattformen zu konzentrieren. Der holländische Immobilienmarkt befindet sich seit Jahren in einen kritischen Zustand und man hätte neben den Versicherungen nicht noch eine Dauerbaustelle gebrauchen können. In einem solche kleinen Unternehmen sind die Ressourcen halt limitiert.
Wie gesagt, man steht jetzt kurz vor dem Durchbruch im Geno und Sparkassensektor. Die Niedrigzinsen sind hier der Katalysator, da sie die Banken zwingen die Ausgabenseite anzugehen und Effizienzen zu steigern. Der "Big Bang" wird daher eher früher als später kommen... ----------- Aktienmarkt ist halt kein Ponyhof |