so hört man. War mal die größte Fertigung in der AG. Hochkomplex mit automatisiertem Versorgungslager. Der Maschinenpark war ausgestattet vom feinsten was die deutschen Fertigungsmaschinenbauer angeboten haben. Solch teure Fertigungsanlagen müssen ausgelastet sein. So das Credo der Verantwortlichen. So ein Automat ersetzte mehrere Arbeitsgänge. Das bedienende Personal speziell darauf ausgebildet. Dadurch weniger flexiebel einsetzbar. Die Arbeitsplanung gab entsprechend hohe Losgrößen vor damit sich die Automaten "gerechnet" haben. Beeinflusst durch diese Parameter erhöhten sich die Durchlauffzeiten der Komponenten für die Druckwerke bis zu vier!! Monaten. Auf Grund der schöngerechneten Losgrößen die Lagerbestände. Dass hat dann auch dazu geführt dass die Hausbank einen drastische Minderung der Bestände in den Kriesenjahren gefordert hat. DK damaliger CO Finanzen hat daraufhin eine Verschrottungsaktion angeordnet. Sehr viele Halbprodukte teuer hergestellt mit High Tech Fertigungscentren, wanderten in die Schrottkiste. Es hätte auch einen anderen Weg gegeben. Keine High Tech Fertigungszentren. Dafür einfachere Werkzeugmaschinen. Das Personal dadurch flexiebler einsetzbar. Ich nenne das eine Wanderfertigung. Ein Fertigungsauftrag wird in kürzester Zeit abgearbeitet. Durch flexibles Personal. Auch wenn dadurch mal ein Fertigungsvorgangsbereich still steht. Hätte auch weniger Worker benötigt, welche man heute in den Vorruhestand bezahlt. Die da oben wollten es aber nicht so. Sie haben noch einen obenaufgesetzt. Den APO von SAP eingeführt. Der soll ja demnächt nicht mehr gewartet werden. Für die wenigen verbliebenen Fertigungsaufträge muss man da nicht umsteigen auf APO IBP. Fürchte aber sie werden es tun.
|