Wenn ich schon höre "im Auftrag belgischer und niederländischer Behörden erstellte Studie", dann ist doch klar, woher der Wind weht. Die sehen in Rotterdam und Antwerpen ihre Felle davonschwimmen, wenn große Pötte ungehindert den Hamburger Hafen erreichen können, und zwar VOLLBELADEN, denn Hamburg ist nun mal für das Hinterland wichtigster Umschlagsplatz!
Hamburg. Nach einer neuen Studie zur umstrittenen Elbvertiefung aus den Niederlanden hat die Hamburger Hafenbehörde (HPA) das Projekt verteidigt. Das Gutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Elbe in einem kritischen Zustand befindet und jede Veränderung ein großes Risiko beinhalte. Vor allem der Sedimenttransport könne sich negativ verändern. HPA-Geschäftsführer Wolfgang Hurtienne betonte dagegen am Dienstag, die Planer in Deutschland hätten sich viel intensiver mit der Fahrrinnenanpassung auseinandergesetzt und sehr fundiert Maßnahmen erarbeitet. "Wir investieren da ein Riesengeld, und wir haben natürlich auch ein Interesse daran, dass das Konzept funktioniert. Denn die Konsequenzen, wenn es nicht funktionieren würde, müssten wir ja am Ende selbst ausbaden."Mit der Elbvertiefung soll sichergestellt werden, dass auch große Containerschiffe bis zu einem Tiefgang von 14,50 Meter den Hamburger Hafen erreichen können. Doch Umweltverbände haben ökologische ----------- An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil. André Kostolany
MfG Palaimon |