Chinesische Reeder schütteln nur den Kopf über das Chaos hier. In der Zeit, die hier ein Planverfahren dauert, haben sie in China ganze Millionenstädte gebaut. Zehn Jahre wird nun an der Elbvertiefung geplant, debattiert, boykottiert, Mannmannmann!
Wenn ich schon die Argumentation von den B.U.N.D.-Kaspern höre: Hamburg wird auch ohne die Elbvertiefung für die internationale Schiffahrt attraktiv bleiben blablabla. Quark Rabarber! Ich lach mich kringelig, bald wird es nur noch 14.000-18.000 TEU-Schiffe geben, alles andere ist nicht mehr wirtschaftlich und wird nach und nach eingestellt. Ist doch klar, mit einer Abfahrt kann man doppelt soviele Güter transportieren, das spart Fuel, was immer wichtiger wird. Außerdem stellen sie alle um auf super-low-steaming, da werden alleine pro Tag 5-stellige Summen an Fuel gespart. Die Hauptmaschinen von neuen Schiffe werden gleich entsprechend ausgestattet, aber der Bestand muss aufwendig umgebaut werden. Wird zwar gemacht, kostet 300.000 Euro, denn noch fahren sie ja. Aber wie lange noch?
Wenn die erstmal alle abgewandert sind, gucken wir für lange Zeit in die Röhre. Nicht auszudenken, was hier an Arbeitsplätzen verloren geht.
----------- An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil. André Kostolany
MfG Palaimon |