grau trüb, doch kein Schnee... Mal sehen, ob es bis morgen durchhält, da muß ich fahren... Da muß die Straße nicht glatt sein. Wünsche allen einen freudlichen Wochenstart. Mal sehen, was die Woche uns so bringt.
Heute Nacht träumte ich, wir hätten KLassentreffen. Ich mußte mit dem Zug Richtung Kamenz. Irgendwo stieg ich aus. In der Bahnhofshalle stand ein mir bekannter Fleischer und verkaufte Wurst und Schnitzel. Ich nahm für 3,20 eine fettige Wurst. Der Saft lief in den Beutel mit den Wechselsachen. Da fiel mir ein, ich wußte gar nicht, wo ich hin mußte. Zum Glück standen zwei Klassenkameraden draußen. Dann gingen wir gemeinsam durch Dörfer, von denen ich noch nie gehört hatte. Über schlammige Feld- und Waldwege. Irgenwie kamen wir an. Da war Jugendweihe. Leute lebten in dem Dorf, welches aus dem Mittelalter schien. Unser Treffpunkt war einen Art Wirtshaus. Ich mußte Teig zu Wirklingen formen. Der Teig war derartig klebrig, der ging nicht von Hand und Tisch ab und wurde immer mehr. Die Hälte legte ich irgenwie auf der Erde ab. Aber ich schaffte es kaum, die Teigling rund zu formen. Meine fettige Wurst klebe in dem Hemd, welches ich dann zur Feier tragen wolle. Auf einmal hatte ich drei Beutel und wußte nicht, wor die Wurst war. Dann wollte ich die Wirklinge in den dortigen Ofen schieben und holte mir von den Bauernsleuten ein "Hydrabradl" . Der Bauer selbe saß an einem Gewässer und meinte, daß er lieber angelt statt Brot bäckt. So ging das noch eine ganze Weile weiter. Dann wollte einer der Klassenkameraden mit zwei Kalaschnikows ins Dorf, die abzugeben. Ich fragte, ob er sie nicht wenigstens mit einem Tuch bedeken könnte. Ich weiß nicht, ob er es machte. Dann gingen wir die Dorfstraße entlang und ich wachte auf. Sagt selber: sind das Träume, die man träumen soll? |