Gefühle, lieber selti, sind unwillkürliche und subjektive Reaktionen. Potentielle AfD-Wähler*innen gleiten unverzüglich auf die emotionale Ebene ab. Dort angekommen, zählen Fakten, Tatsachen, sichthaltige Argumente sowie ob- jektive Darlegungen nichts mehr. Jene Menschen auf die rationale Ebene hoch- zuhieven, gelingt - wenn überhaupt - allein Psychologen oder Psychiatern.
Das sagt alles: "Ich fühle mich völlig in diese Zeit zurückversetzt." Menschen, welche unentwegt fühlen, wissen meist nix.
"Gefühl, umgangssprachliche Bezeichnung und Verwendung für einen erlebten Zustand bzw. subjektiven Erlebniszustand (Emotion). Auf Gefühle stoßen wir immer dann, wenn wir fragen, ob und wie ein Ereignis, eine Vorstellung oder eine Erinnerung eine Person berührt. Beim Erwachsenen sind Gefühlszustände überwiegend unwillkürliche, (teil-) automatisierte Reaktionen, in denen sich jeweils die Art und der Grad der Involviertheit zeigen. Von anderen psychischen Phänomenen lassen sich Gefühle nur durch eine idealtypisierende Konstellation von Merkmalen unterscheiden. Entscheidend für Gefühlsreaktionen sind individuumspezifische 'Wertbindungen' im Sinne von Wichtigkeitsindizes, die bei Eintreten eines relevanten Ereignisses eine Berührtheit, eine Ich-Beteiligung, eine Involviertheit zwingend bedingen. Man erfährt sich beim Erleben von Gefühlen häufig auch als eher passiv; Gefühle erscheinen häufig als spontan, unwillkürlich, wie von selbst, außerhalb der Kontrolle der Person entstehend (Emotion)." https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/gefuehl/559233553234 |