Glencore: Grund zum Optimismus besteht laut David Shapiro vom Johannesburger Finanzdienstleister Sasfin vor allem deshalb, weil schlechte Nachrichten nun, anders noch als zu Jahresbeginn, nicht mehr sofort auf die Aktienkurse der Konzerne durchschlagen, das ist oft ein Indiz für eine Trendwende.
Glencore-Chef Ivan Glasenberg ist zuversichtlich, dass die Rohstoffpreise nicht mehr auf ihre Tiefstände von vor sechs Monaten zurückfallen werden. Der Südafrikaner hat seine Kollegen in der Minenbranche in der Vergangenheit immer wieder gedrängt, aus früheren Fehlern zu lernen – und nicht mehr wie im nun so abrupt zu Ende gegangenen, jüngsten Rohstoffboom fast eine Billion Dollar in den Ausbau und die Erschließung immer neuer Minen zu stecken. Stattdessen gelte es, Angebot und Nachfrage vorausschauender als bislang zu balancieren. So hätten die hohen Investitionen der vergangenen Jahren nicht nur den Schuldenberg vieler Förderer drastisch ansteigen lassen sondern auch zu einem massiven Überangebot von Rohstoffen. ----------- Wer billig gibt und teuer kauft, der hat am Markt bald ausgeschnauft. Sowa |