ein Regiolekt bzw. mütterlicher Rat, sich bei einer Sache erstmal keine Sorgen zu machen und Fakten abzuwarten (also "ignorieren" bzw. "unter Beobachtung halten aber erstmal nix machen").
Das große Wort der "Bilanzfälschung" führt die Jugend schnell im Munde, aber wenn man mal hinguckt, dann war bei "Bill-and-hold" der Wirtschaftsprüfer (hoffentlich hochbezahlte und qualifizierte Fachleute) informiert und fand es OK (aber andere Fachleute sind anderer Ansicht). Unterm Strich (bis zum Beweis des Gegenteils) eine Verschiebung von Peanuts zwischen zwei Geschäftsjahren, mit extrem viel Pech eine doppelte Buchung einer einmaligen Einnahme (das wäre dann evtl. auch eine "Bilanzfälschung", das müßte man aber erstmal sehen).
Beim Rest muß man eben mal abwarten ob das a) falsch war und a.2) wenn es denn falsch war, ob es Vorsatz war oder Dummheit. Bei "Betrug" ist es schwer, einen Staatsanwalt zum Jagen zu tragen, "Wenn Sie nicht angerufen hätten, hätte ich jetzt Feierabend.", "Ist das nicht die Zuständigkeit einer anderen Gerichtsbarkeit?", "Na ja, Betrug bedingt Vorsatz und der ist immer schwer nachzuweisen. Und es muß auch ein wirtschaftlicher Vorteil für den Täter rausspringen." b) zu welchem Umfang war das falsch?
Ob wir dann auf den Buchwert (größer als der Kurs) starren, Panik schieben weil die Kreditgeber schon in 5 Minuten den Stecker ziehen werden (oder weil der Buchwert ja gar nicht stimmt, wenn die Zahlen nicht testiert und von der BaFin unbeanstandet vorliegen), oder morgen der Messias mit einem Übernahmeangebot kommt (das Vorstand und Aufsichtsrat positiv bewerten) oder eine feindliche Übernahme mit allem Zipp und Zapp oder ob das eine Blase ist, weil keine Finanzierung dahinter steht (und nur ein Toilettengespräch belauscht und verfälscht wiedergegeben wurde), muß man sehen, ich tendiere zur Trägheit ;-) Auch Regiolekt: "Oha." [extreme Panikattacke auf Norddeutsch]33650731 |