Die unterirdischen Gasspeicher Frankreichs, das zu den Ländern mit den größten Speicherkapazitäten in Europa zählt, sind per 13. Februar auf 24,98 Prozent gesunken.
Auch andere Länder mit großen Gasspeicherkapazitäten verbrauchen aktiv ihre Vorräte. Die deutschen unterirdischen Gasspeicher sind nur zu 24,4 Prozent gefüllt, während die Speicher in den Niederlanden zu 16,3 Prozent, in Österreich zu 40,2 Prozent und in Italien zu 51,4 Prozent gefüllt sind. Die Speicher der Slowakei sind zu 34,3 Prozent gefüllt, die Ungarns zu 39,4 Prozent, die Tschechiens zu 38,1 Prozent, die Rumäniens zu 42,7 Prozent, die Bulgariens zu 47,7 Prozent, die Belgiens zu 25,4 Prozent, die Dänemarks zu 30,9 Prozent, die Lettlands zu 23,4 Prozent und die Kroatiens zu 16,1 Prozent.
Die letzte Entnahmesaison aus europäischen Untergrundspeichern endete am 28. März 2025 mit einem Restbestand von 33,57 Prozent. Aktuell sind die europäischen Untergrundspeicher zu 34,4 Prozent gefüllt (16,28 Prozentpunkte weniger als der Fünfjahresdurchschnitt für dieses Datum), verglichen mit 45,9 Prozent im Vorjahr. Seit Beginn der Heizperiode am 13. Oktober haben die EU-Länder über 59 Milliarden Kubikmeter Gas aus den Speichern entnommen. Der Nettoentnahmebetrag (die Gesamtentnahmemenge übersteigt die Einspeisemenge) erreichte 54 Milliarden Kubikmeter bzw. 98 Prozent der im Sommer eingespeisten Menge.
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