Kurssicherung durch Greenshoes [Bearbeiten] Eine weitere in der Praxis zu findende Art der Benutzung des Greenshoes ist die Kurssicherung gegen fallende Kurse. Der Greenshoe besteht in diesem Fall aus einer Wertpapierleihe von einem dritten Aktionär, welcher sich verpflichtet die Aktien bei erfolgreicher Wertpapieremission zu verkaufen (ähnlich eines umgekehrten Open Offers). Die emittierende Gesellschaft platziert nun die Emission und den gesamten Greenshoe, in der Hoffnung dass diese vom Markt gut aufgenommen werden. Sollte dieses nicht der Fall sein und der Kurs sinkt stark, hat die für die Kursstabilisierung zu sorgende Konsortialbank, im Rahmen der gesetzlichen Frist von 30 Tagen, die Möglichkeit Aktien zurück zu kaufen. In diesem Fall gibt sie dann die geliehenen Aktien einfach zurück, und hat oft durch die positive Differenz aus Platzierungspreis-Rückkaufpreis-Wertpapierleihgebühren noch einen kleinen Gewinn gemacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Greenshoe |