Im H1-25-Bericht findet man Details zu seinen Aktienpositionen...er hat mit Abstand die meisten.
Bei Dohrmann ist das Thema jedoch etwas "komplexer", da auch ein große Aktienanzhal zusätzlich über verschiedene Programme wie STI, SPAs und RSAs läuft.
Die Behauptung, dass es sich hierbei um vorab festgelegte Aktienverkäufe handelt, teile ich jedenfalls nicht. Es gibt keinerlei Hinweise darauf. Man könnte höchstens die 10 679 gesperrten Aktien aus der STI-Auszahlung (per H1-25) in Betracht ziehen, falls deren Vesting-Periode zufällig genau jetzt ausgelaufen wäre. Allerdings sprechen zwei gemeldete Verkäufe an aufeinanderfolgenden Handelstagen eher gegen ein Verkaufsprogramm. Zudem hätte man in den EQS-Mitteilungen problemlos nähere Angaben ergänzen können...dort wird es jedoch lediglich als "Aktienverkauf" bezeichnet. Bzw. im Q3-Call ankündigen, wenn diese Verkäufe längst festagestanden hätten.
Vom Timing her wirkt esfür mich so, dass er zunächst die Blackout-Periode abwarten musste. Dann noch die Meilensteinzahlungs-News (von der mit Sicherheit im Vorhinein wusste) und durfte erst dann wieder handeln.
Dass zeitgleich auch Mitglieder des Aufsichtsrats ein wenig gekauft haben (was ich jedoch nicht überbewerten würde, da selbst ich mehr Aktien halte als das, was am Fr gemeldet wurde), macht die Situation zumindest interessant. Aufsichtsräte haben so gut wie nie gekauft. Ich vermute, dass im Hintergrund etwas Unkonstruktives bezüglich Dohrmann läuft. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, wenn er aus dem Vorstand ausscheiden würde; allein sein monotones und unprofessionelles Herunterlesen während des Calls war alles andere als überzeugend. |