Aus europäischer Großmannssucht ist eine Euro-Zone geschaffen worden, obwohl die für Europa gar nicht notwendig ist. So ist z. B. auch Griechenland aufgenommen worden, das in seinem gegenwärtigen Zustand eher Tunesien ähnelt als einem europäischen Staat. Vor Aufnahme in die Euro-Zone wirtschaftlich eher vergleich- bar mit der Türkei, hat die Türkei seitdem einen außergewöhnlichen Aufschwung erlebt, weil es seine eigene Währung abwerten kann (Wirtschaftswachstum der Türkei derzeitig ca. 10 %). Dagegen verzeichnet Griechenland eine Schrumpfung der Wirtschaft, weil es keine eigene Währung abwerten kann. Die negativen Auswirkungen sind auch für Deutsche erkennbar. Denn auch auf dem Gebiet des Tourismus wird Griechenland im Vergleich zur Türkei immer weniger kon- kurrenzfähig, weil es den Euro nicht abwerten kann. Das bedeutet für die Zukunft immer größere Schuldenberge GRs und immer größere Kredite von den übrigen Ländern der Euro-Zone, die dann aufgrund ihrer Bürgschaften immer weiter von den Rating-Agenturen herabgestuft werden und immer höhere Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen müssen, bis der Kapitalmarkt wie im Falle Griechenlands überhaupt keine Anleihen mehr abnehmen will und auch für diese Länder Kredite von den übrigen Ländern der Euro-Zone erforderlich sind. So wird ein Land nach dem anderen abgeschossen. Ganz zuletzt ist dann die BRD dran, die dann als Bürge in Höhe von Billionen-Beträgen haften muss.
Diese verhängnisvolle Politik haben wir vor allem Merkel & Co zu verdanken, die eine Enteignungspolitik zu Lasten der deutschen Bevölkerung betreibt.
Natürlich muss der Rettungsschirm bei dieser Entwicklung immer weiter auf- gebläht werden. Und so geschieht es auch, inzwischen wird eine Summe von 1,5 Billionen diskutiert.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13478845/...gestockt-werden.html |