...für die Info und den Welt-Artikel. Das liest sich dann in der Tat ziemlich fatal. Eine Führungskrise ist das letzte, was wir jetzt noch gebrauchen können. Wenn es tatsächlich noch so sein sollte, dass es dabei auch indirekt um die Vertragsverlängerung bzw. Nachfolge von Enders geht, wäre das wirklich verheerend. Denn dann könnten wir uns darauf einstellen, dass Enders und Bregier sich in den nächsten zwei Jahren bekriegen. Dass Bregier den CEO Posten grundsätzlich will, ist eh klar. Ich hatte allerdings gehofft, dass Bregier sich mittlerweile auch gut eingegliedert hat.
Dieses Theater macht mir letztlich mehr sorgen als die Gewinnwarnung an sich. Auch, was den A380 selbst angeht, bin ich eher emotionslos. Auf Seeking Alpha gab es neulich eine ganz interessante dreiteilige Analyse, die zu dem Schluss kam, dass ein A380neo sich rechnen würde (http://seekingalpha.com/article/...ext-generation-superjumbo-part-3). Allerdings bin ich da als Investor schon auch vorsichtig. In der jüngeren Vergangenheit haben sich die großen Milliardeninvestitionen oft nicht gerechnet, während mit dem "Brut-und-Butter" A320 das Geld verdient wurde. Wenn zu Emirates nicht noch ein paar wirklich dicke Commitments von anderen Airlines hinzukommen, die größer sind als die bisherigen Flotten (Qatar? Etihad? Qantas?), bin ich mir nicht sicher, ob sich das Investment lohnen würde. Denn man darf nicht vergessen, dass ein guter Teil der ehemaligen A380-Kunden bei Einstellung des Programms auch auf den A350-1000 umsteigen würden. Ein paar dieser Kunden würde man sicher an Boeing verlieren, aber beim A350 wird dafür die Marge deutlich höher sein (wenn man Entwicklungskosten berücksichtigt). |