Meines Erachtens ist ein solches Warten auf den Crash für eine Dividendenstrategie (zumindest wie ich sie fahre) vergleichbar mit dem Warten auf Godot. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass der Crash irgendwann halt doch mal kommt.
Frag dich nur selbst, wie viel Downpotential du siehst. 20, 30, 40%? Dann landest du, Stand jetzt, irgendwo bei (alles plusminus)
Dachsine: 7500 - 9900 Punkten Dau: 12600 - 16800 Punkten Essundpie: 1450 - 1900 Punkten
... und damit irgendwo im Jahr 2012/2013, je nach Index.
Wie gesagt, das ist, wenn es JETZT zu nem Crash kommt. Geht's nochmal ne Etage höher, haste dies auch "verloren". Was das an Dividenden bedeutet, hab ich mal eben aus meiner xls rausgezogen:
- Depot(be)stand (Jahresende 2012-2016 plus Stand JETZT / 6) - Ohne verkaufte Aktien (Ob gewollt, wie etwa mobotix oder ungewollt, wie etwa Generali Deutschland) und deren Dividenden - Dividenden 2012-2016 & alle "theoretischen" Dividenden (ca. & brutto) 2017 (ist ja erst ein kleiner Teil geflossen - allerdings sind alle Dividenden beschlossen, sollte nix ganz krasses passieren (ja doch, erst mit HV-Beschluss, is ja gut, ich weiß^^))
Ergebnis: 32,39% - Das is meine "Schwankungsreserve" alleine aus den Dividenden.
Ich für meinen Teil habe eine Aktienkauf-Cashreserve von aktuell ca. 6,3x% (die selbst genutzte -unbelastete- Immobilie ist bei den Assets rausgerechnet, is ja keine Anlage im "klassischen" Sinn), die ich bis auf maximal (bzw. minimal *g*) 5% unterjährig für Aktienkäufe aufbrauche.
Sollte es dann tatsächlich mal rumpeln wird gemäß #16 (letzter Abschnitt) verfahren. Für's Geld mehr kaufen, mit cfds (den Markt, keine Einzelaktien) hedgen und in mindestens drei Tranchen irgendwo "unten" die Kohle reinballern.
@CD04: Haste mal die Watsch der Familienunternehmen? Würde mich interessieren *liebguck* ----------- Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle! |