Alles was immer schon falsch war an der EBM - Missachtung der klinischen Erfahrung und des persönlichen Beobachters, Unfähigkeit in Akutlagen angemessen reagieren zu können, Unfähigkeit Kausalität und Kausalzusammenhänge aufzuklären bzw deren Ersetzung durch Korrelation, unplausible Zweifel an empirischen Realitäten zu verbreiten, solange die Datenlage diese nicht bestätigen könne usw - wird durch ihren Missbrauch durch mindestgebildete Leugner 'evident'.
Das was man dem Wald und Wiesen EBMler noch zugute halten könnte, nämlich am Ende doch das beste für seinen Patienten herausholen zu wollen, den konstruktiven Ansatz wenigstens der Theorie nach, verkehrt sich beim Leugner ins Gegenteil. Denn dessen Bias steht ja schon lange vor der Behandlung irgendeines Themas mit evidenzbasierten Methoden fest, die er mal mehr mal weniger elaboriert so konstruiert, dass stets der eigene Bias als Resultat daraus hervorgeht.
Dieser Bias ist dabei stets derselbe und wird egal welches Thema redundant durchgekaut: Die Offiziellen lügen immer, weil sie - im Auftrag von 'Eliten' - volksfeindliche und bösartige Agenden verfolgen ! Irgendein Problem mit einer Krankheit, einem Virus, einer Sterblichkeit, einer Unwirtlichkeit soll mit dieser vermeintlichen Beweisführung nie gelöst werden. Man bezieht wie beim erworbenen Reflex einfach nur regelmässig die Antiposition zu dem, was der Offizielle sagt. ----------- a la primera línea en pandemia |