Politische Aktionskunst https://www.nzz.ch/feuilleton/...-macht-es-doch-wie-stalin-ld.1443740
"Das ist dann der Höhepunkt der künstlerischen Leistung: die öffentlich vermarktete, medial befeuerte Blossstellung. Diese Kunst macht alle, die Journalisten, die Zuschauer, die Leser und die Zuhörer, zu Insassen einer Haftanstalt, deren Mauern aus Selbstgerechtigkeit und Gnadenlosigkeit errichtet sind. Da sich die tyrannische Ästhetik virtuos des Internets bedient, stehen diese Mauern nun überall. Es gibt bei dieser Art der Kunst kein Entkommen, in den Rezeptionsknast muss jeder. Die prominentesten Vertreter des aus Situationismus, Aktionismus und Stalinismus geformten Genres sind das Zentrum für Politische Schönheit und das Kollektiv Peng, in ihrem Dunstkreis finden sich auch weniger extreme Gruppen wie Polizeiklasse oder Dies Irae. Allen gemein ist eine tiefe Entrüstung gegenüber staatlichen Institutionen und die noch tiefere Überzeugung, die diagnostizierten Missstände selbst beheben zu müssen. Die entscheidende Frage lautet: Wird die Gesellschaft durch diese Kunst besser, humaner, offener? Die Antwort: Nein....."
es folgen Beispiele ihrer lächerlichen Aktionen Das Zentrum für Politische Schönheit hat gerade vorgemacht, wie das aussehen kann: Vergangene Woche wurde die Website «Soko Chemnitz» lanciert...der Protest ging durch ganz Deutschland und alle Medien |