Deutschland und seine Rentner

Seite 3 von 7
neuester Beitrag:  02.03.15 14:43
eröffnet am: 19.01.15 15:20 von: Dacapo Anzahl Beiträge: 164
neuester Beitrag: 02.03.15 14:43 von: Dacapo Leser gesamt: 13446
davon Heute: 2
bewertet mit 11 Sternen

Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   7     
21.01.15 19:28 #51 #47 ach du armer Ahnungsloser
mit dem Satz: "weil die sich halt nicht so gut wehren können." kann man deine Ahnungslosigkeit sehr gut festmachen.

Von wegen Hilflosigkeit, gerade Zuwanderer und Asylbewerber sind besonders klagefreudig - kost' ja nix!  Belastet aber unseren Staat noch mehr.

Nur mal ein Fall von hunderttausenden:

Migranten bekommen Hartz IV zugesprochen

http://www.stern.de/tv/sterntv/...-hartz-iv-zugesprochen-2064519.html


   
21.01.15 19:32 #52 @Timchen...
Nicht in Problemen, sondern in Lösungen denken, dann wird das auch was.
Viele gute Dinge benötigen jedoch ihre Zeit, Sozialversicherungssysteme oder die Demokratisierung hat auch nicht binnen weniger Jahre stattgefunden, sondern Generationen an Zeit benötigt. Ältere Generationen fehlt es eben am Mut zur Veränderung, die hängen an alten Dingen fest, so wie viele Menschen am Bargeld festhängen.  
21.01.15 19:48 #53 ok, ich verstehe, du meinst träumen muss doch
erlaubt sein.
Eins zur Aufklärung:
das hat nichts mit älteren Generationen und Mut zu tun,
sondern mit denen, die Vermögen haben.

Nur besitzlose Looser träumen von der Veränderung der Gesellschaft.
Wenn man nichts zu verlieren hat, ist es einfach Mut zu haben.
-----------
Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
21.01.15 20:10 #54 #53...

Nur besitzlose Looser träumen von der Veränderung der Gesellschaft.
Wenn man nichts zu verlieren hat, ist es einfach Mut zu haben.

Glücklicherweise gab es solch besitzlose Loser, welche Demokratie, Meinungsfreiheit, Grundgesetz, Sozialsicherungssysteme, Rente, uvm. angestrebt hatten. 


 
21.01.15 20:27 #55 Was glaubt ihr denn warum
uns zu jeder Gelegenheit aufgetischt wird:
Wir brauchen Zuwanderung um unseren Wohlstand zu halten.

Wir haben jetzt schon, oder besser immer noch, mindestens 5 Millionen Arbeitslose, zumindest wenn wir richtig rechnen.

Alles was zuwandert, zumindest der aller größte Teil, kloppt sich mit den 5 Mille um die nicht vorhandenen Billiglöhnerjobs. Alle werden bis zur Rente unterstützt um dann in der Altersgrundsicherung zu landen. Wir sind ja nicht mal in der Lage unsere schon vorhandenen Leute in Jobs zu bringen wovon sie leben können.
Ebenso ergeht es den Leuten der unteren bis zur mittleren Mittelschicht.
Mit viel Glück ein bisschen über der Grundsicherung.
Wenn man zu zweit ist, mit Wohneigentum, mag man noch halbwegs über die Runden kommen, wenn die Preise denn so bleiben wie sie jetzt sind.
Man nehme nur mal die DM/Teuro Umstellung, das war ein echter Quantensprung in Sachen Preiserhöhung ohne großartige Lohnanpassung.
Heute sind viele Alte noch in der Lage ihre Jugend finanziell unterstützend unter die
Arme zu greifen, dass fällt auch mehr und mehr weg.
Wenn der Politik nicht bald Eier wachsen und Änderungen im System vorgenommen werden, ist es besser unsere Alten zu gegebener Zeit einzuschläfern.  
21.01.15 20:37 #56 # 55: Volle Beipflichtung!
Aber den späteren "Alten" droht noch viel Schlimmeres. Aber unserer gnadenlos konsumorientierten Gesellschaft macht das ja nix aus!  
21.01.15 20:50 #57 derzeit haben wir die reichste Rentnergeneration
aller Zeiten und die es jemals geben wird.

Klar geht es von nun an bergab, aber die Generation der Wiederaufbauer hat es sich auch irgendwo verdient - ganz oben zu sein. Ärgerlich sind natürlich die Beutegermanen, die mit profitieren und denen ein paar Dokumente aus Novosibirsk reichten um die Rente als Agraringenieur einzusacken.

Gut, dass ich mit wenig zufrieden bin.
 
21.01.15 20:55 #58 Glammi, ihr lest alle zuviel Zeitung
und lasst euch Mist einreden.
Es ist schon einige Jahre zu beobachten, dass ein Leben lang fleißig, arbeitende Menschen im Alter nicht mehr über die Runden kommen. Und wenn das schon die Reichen sein sollen, dann gute Nacht, Marie.  
21.01.15 20:57 #59 #56...
Konsum ist der Treibstoff der Wirtschaft und dementsprechend auch der Finanzierbarkeit von Rente und Sozialsicherungssystemen.
Schwächelt der Konsum, weil man Leute dazu animiert Geld für die Rente wegzulegen, so werden auch weniger Produkte verkauft, weniger Produkte wiederum bedeutet weniger Arbeit, weniger Arbeit bedeutet niedrigere Löhne, höhere Arbeitslosigkeit, usw.

Indem man mehr Geld spart und weniger konsumiert wird man aus der Konsumgesellschaft nicht herauskommen, hierzu braucht es neue Konzepte des Wirtschaftens, des Wirtschaftskreislaufs.

Aber wie wir von Timchen lernen konnten, sind Jene die solche Veränderungen anstreben alles Verlierer, also werden wir wohl noch weitere Jahrzehnte mit Ineffektivitäten herumwurschteln und Jammern.

 
21.01.15 20:57 #60 Mit wenig zufrieden zu sein, ist das höchste G.
Man kann ja sowieso nichts mitnehmen dahin ...
 
21.01.15 20:59 #61 Früher saßen oma und Opa mit am
Tisch, heute alleine in der Wohnung, klar das das teuerer ist und das ehemaligen Synergiepotenzial auf der Strecke bleibt, nur mal die Wohnquardratmeter pro Person mal doppelte Kaffeemaschine zuzüglich singlekochen gerechnet, da klappt das dann nicht mehr so.
Vielleicht macht man sich in #1 mal Gedanken ob das so sein muss und nur eine Frage des Einkommens ist.
-----------
"born free"
21.01.15 21:00 #62 nö, bin da dicht am Ball
Die, die heute ne beschissene Rente haben, haben entweder auch schon vorher schlecht verdient oder deftige "Zahlpausen" im Lebenslauf.

Wie gesagt, besser wird es natürlich nimmer mehr.  
21.01.15 21:01 #63 hokai
Die "alten" Wohnformen kommen ganz aus dem Zwang heraus wieder zurück.
Neue, wie "Senioren-WGs" zwangsläufig auch.  
21.01.15 21:03 #64 Glamour, So sehe ich das auch, geht immer we.
-----------
"born free"
21.01.15 21:06 #65 Ne Art Alten-WG kann ich mir eh gut vorstelle.
Im Freundeskreis haben wir das auch schon oft diskutiert.
Ab 60 wird nach dem passenden Objekt Ausschau gehalten.

;-)  
21.01.15 21:07 #66 Bei einer lebenserwartung von
90-95 Jahren zu erwarten, das 50% arbeitslebenszeit ausreichend ist funktioniert irgendwie doch nur wenn man mindestens 5 Kinder hatte, so zu mindest in anderen ursprünglichen Gesellschaften.
-----------
"born free"
21.01.15 21:12 #67 Jo glam, alterswg & Spaß etwas werkeln:-)

-----------
"born free"
21.01.15 21:14 #68 Klardaten!
Du Schuft  
21.01.15 21:14 #69 Die früher übliche Großfamilie
hatte natürlich viele Vorteile.
3 bis 4 Generationen unter einem Dach.
Die Kinder waren immer beaufsichtigt und wohlbehütet, wurden bei Bedarf nachgeschult, es wurde immer vernünftig gekocht, dass Geld hat in der Regel einen ganzen Monat lang gereicht, die Alten waren ein Teil der Familie und dürften in Würde zuhause sterben.
Heute gibt es fast nur noch konfliktscheue Individualisten die keine Verantwortung kennen und denen nur eines wichtig ist :
Party, Party Party.
Heiraten, paar Kinder in die Welt setzen und scheiden lassen.
Und daraus entsteht dann halt unsere Trümmergesellschaft.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.  
21.01.15 21:15 #70 Jo Zombie, zombiegesellschaft
Frohes schaffen weiterhin:-)
-----------
"born free"
21.01.15 21:18 #71 Scheidungen freuen doch den Staat,
weniger schon mal eingestandenes Ehegattensplitting bedeutet doch im Endeffekt viel mehr Steuereinnahmen, gerade dann wenn die Älteren mehr "verdienen" ...  
21.01.15 21:19 #72 Das Mehrgenerationenhaus kommt auch wieder
Jetzt nicht mehr als Familienprojekt sondern als eine Art WG.
-----------
Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
21.01.15 21:21 #73 ok 450 Projekte ist noch nicht die Welt...
http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/...st-ein-mehrgenerationenhaus-
-----------
Ich bin nicht nachtragend, vergesse aber nichts(H. Wehner)
21.01.15 21:21 #74 #71 ist das so?
DER Staat freut sich freut sich glaube ich nicht über so etwas.
Wenn man den Staat allerdings kurzfristig als etwas abstraktes ansieht mag das stimmen.
-----------
"born free"
21.01.15 21:24 #75 Der Staat braucht immer mehr Geld,
da hat es keinen Platz für Gefühlsduseleien.

Die Ehe als Institution hat mal einst die Gesellschaft stabilisiert, heutzutage geht es nur noch ums Geld.  
Seite:  Zurück   1  |  2  |     |  4  |  5    von   7     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: