Ein Kommentar von Klaus Kelle. Die Political Correctness hat sich wie Mehltau über dieses Land gelegt. Immer dann, wenn man die Auseinandersetzung mit Inhalten scheut, stigmatisiert man die Überbringer der Botschaft. Oder man feilt an den Fakten herum. Gibt es einen gewaltsamen Übergriff eines Deutschen gegen Migranten, wissen wir am nächsten Tag alles über den Täter. Gibt es einen gewaltsamen Übergriff von Migranten gegen Deutsche, berichten die meisten Medien bestenfalls, die Täter seien „Jugendliche“. Und man verweigert sich auch der Tatsache, dass die Straßenschlachten am Rande ekelhafter Neonazi-Aufmärsche fast ausschließlich durch linksextreme Gegendemonstranten, die glauben, beim „Kampf gegen Rechts“ gelten keine Gesetze mehr, ausgelöst werden.
Dass die sogenannte „antifa“ mit ihren martialischen Aufmärschen und der ungezügelte Gewalt gegen Andersdenkende und Polizeibeamte denen, die sie zu bekämpfen vorgeben, sehr ähnlich geworden sind, ist dabei ein fast schon tragischer Nebenaspekt. Wer sich der Realität verweigert, kann keine Lösung für Probleme finden. Und wer mit immer neuen Stigmatisierungen versucht, politisch Andersdenkende vom demokratischen Diskurs auszuschließen, wird sich bald einer großen Zahl von Menschen gegenüber sehen, die sich nicht mehr beeindrucken lassen von Einordnungen wie „Klimaleugner“, „Verharmloser“, „Fundamentalisten“ oder „Rechtspopulisten“, weil sie feststellen: Ich denke genau so und bin eigentlich ganz normal. http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/kelle/...eit_id_3603746.html
Im ersten Satz von #502 hätte es natürlich "den USA" heißen müssen. |