Du bist also Nebenberuflich als Märchenonkel tätig und kennst Geschichten?!
Da kenn ich auch eine: Ich kenn da zufällig und flüchtig eine Dame, die kam vor rund 40 Jahren nach Schland. Hier hat sie angefangen zu arbeiten - OK, nicht im gelernten Beruf, technisches Deutsch war zu komplex und die Vorbereitung zu kurz aber naja.
Dann hat sie 2 Kids in die Welt gesetzt und is wieder zum Arbeiten gegangen - ging ne ganze Weile alles normal (OK, einige würden sagen, dass sie einer Arierin den Platz weggenommen hat oder dass es nicht normal ist, dass sie nicht schmarotzt aber SONST alles normal). Vor ein paar Jahren wurde Sie dort dann von einer Firma zur anderen geschoben (OK, es war immer die selbe Firma und der selbe Arbeitsplatz aber irgendwas is immer), da war sie schon über 50. Am Ende is sie in ner Auffanggesellschaft gelandet und wurde mit Ende dieser Gesellschaft der Allgemeinheit übergeben (vulgo: arbeitslos). Sodele, nun war die Dame 53 Jahre alt, 60% schwerstbehindert und arbeitslos. Und, was macht man mit so jemandem? Genau, man sorgt dafür, dass das Amt in der Stadt nicht zuständig ist sondern ein anderes, 30km entferntes. Nun gut, gibt ja Autos und den ÖPNV.
Was wurde dann noch gemacht? Man hat ihr Stellen angeboten, die "körperliche Belastbarkeit" voraussetzten - ääähhh...? Die Dame KANN NICHT! Erst wurde ein Brief geschrieben (AW des Amtes: "Hingehen oder es gibt auf's Maul!"). Nachdem ihre Sohn sich nen halben Tag frei genommen hat und die Dame vom Amt überzeugt hat, dass sie sowas nicht mehr machen sollte, kam ein weiteres Schreiben - Angebot: 2x die Woche 3 Stunden(!) arbeiten. Anfahrtsweg: 180km, einfach. Oh, sie musste zum IT-Training (*rofl*, ne Sekretärin, die kein -geschäftstaugliches- Deutsch spricht/schreibt aber na gut), zum Sprachkurs (russisch?!?!?) und zum Persönlichkeitstraining (Tschakka, ihr schafft das!) - wo sie nicht hinmusste war zu einem Vorstellungsgespräch für einen vernünftigen Job.
Unterlagen & Atteste mussten jedes Jahr auf's neue eingereicht werden - is ja auch logisch, ne Behinderung verschwindet mal eben so... ach ja, nennt man "Wunder" und passiert jede Woche 3x! Oh, HartzIV gab's nciht, weil die Dame ihr Leben lang gespart hat (nur so, falls das ein oder andere Vorurteil gerade am köcheln war).
Wenn die Dame keine zwei Kinder großgezogen hätte (ihr Mann ist gestorben, als die Kiddies 12 & 16 waren), die halbwegs Deutsch sprechen, wäre sie an den Behörden verzweifelt. Nun war die Dame 58, hat eine weitere "tolle" Diagnose gestellt bekommen und rutscht somit noch höher in den Prozenten des Schwerbehindertengrades. Die Dame vom Amt hat das aber erstmal von einem weiteren Institut anerkennen lassen wollen (is ja nicht so, dass die Unikliniken in HD und MZ keine Kapazitäten wären... nein!) Der Sohn hatte sich dann mal kurzfristig auch überlegt, ob er der Dame vom Amt nicht einfach mal ne tote Katze an die Haustüre nageln soll - hat sich dann aber noch beherrschen können, die Katze kann ja nix für erwiesene Hirnlosigkeit. Er hat sich dann dezent gerächt, indem er einen Antrag auf Frühverrentung gestellt hat.
Ende gut, alles gut, die Dame vom Amt musste zähneknirschend bewilligen, die Dame, von der hier die Rede ist, hat mit 59 ihre Frührente durch, schmarozt sich jetzt durch die Gegend, ihre Tochter wird auch Schmarotzerin (erstes Staatsexamen mit 1,ungerade bestanden: wird Lehrerin), der Sohn hat auch schmarotzt, er hat kostenlos studiert. Und was kam letzten Freitach? Genau, ein Brief der Dame vom Amt, die Unterlagen aus der Zeit von vor 30 Jahren aus dem damaligen Yugoslavien IM ORIGINAL anfordert, weil sonst die Rente "unter bestimmten Umständen auch rückwirkend gestrichen werden kann"...
Und dann kommt so ein #%§$**# und will mir was erzählen von wegen Ausländer werden in Ämtern bevorzugt??? ----------- Frag Menschen mit Ahnung, nicht mich! |