Und was kriegen unsere Obdachlosen?
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Neue Unterkunft für Geflüchtete mit insgesamt 123 Wohneinheiten
Stand:07.12.2025, 17:03 Uhr
Insgesamt 123 Wohneinheiten gibt es in dem Gebäude.
In Frankfurt Rödelheim ziehen Geflüchtete in einen Neubau ein. Der Betreiber fördert das nachbarschaftliche Miteinander.
In dieser Woche ziehen die ersten Menschen – sowohl Geflüchtete als auch solche, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind – in die neu gebaute Unterkunft in Rödelheim ein. Anlässlich dessen gab es am Samstag eine Führung durch den Neubau in der Straße „In der Au“ 18-22.
Im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes befinden sich das Infocenter, Büroräume sowie eine Personalküche mit Sozialraum. Dazu kommen Räume für die Bewohnerinnen und Bewohner. Insgesamt 123 solcher Wohneinheiten unterschiedlicher Größe gibt es hier, jeweils mit Bad und Kochnische. In den Einzelzimmern können auch Alleinerziehende mit Kind leben, in die Familienräume passen bis zu sechs Betten. Zwei der Einheiten sind rollstuhlgerecht, mit barrierefreien Bädern und einer ebensolchen Kochnische. Rund 280 Personen sollen insgesamt unterkommen.
Unterbringung in Halle bleibt erhalten Die benachbarte Unterkunft mit Halle, auch alte Au genannt und wie die neue im Auftrag der Stadt von der Johanniter Unfall-Hilfe betrieben, soll für Notfälle erhalten bleiben. „Wir brauchen dringend solche Hallen, um in Notfällen nicht sofort in Schulen belegen zu müssen“, sagte Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) bei dem Rundgang. Unter anderem von der alten Au ziehen die Menschen laut Katrin Wenzel, Leiterin der Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Geflüchtete, in die neue Unterkunft.
Besitzer des Gebäudes ist die Gamma RM GmbH mit Sitz in Kelkheim. Die Stadt zahlt dafür laut Wenzel jährlich 4,7 Millionen Euro, darin sind Miete, Personal und alle anderen Kosten eingeschlossen. Der Mietvertrag läuft über 20 Jahre. Voitl: „Wir sind verpflichtet, die Menschen unterzubringen.“
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