Deutschland Einwanderungsland

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neuester Beitrag:  06.12.17 10:33
eröffnet am: 17.09.15 12:44 von: Daaxx Anzahl Beiträge: 52
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17.09.15 12:44 #1 Deutschland Einwanderungsland
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17.09.15 16:29 #2 Deutschland war schon immer ein Einwanderungs.
Wenn man auf Deutschland schaut, sind z.B. die bayerischen Volksstämme alle zugewandert. Das gilt für viele andere Gruppen ebenso. Ohne den Zuzug der Spätaussiedler aus dem Sudetenland gäbe es keine Kompetenzzentren für den Streichinstrumentebau in Garmisch und bei Erlangen. Zuwanderer haben nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland maßgeblichen Anteil am Wiederaufbau von Handel und Industrie gehabt. Denke jeder Deutsche dürfte in seiner Vergangenheit Familienmitglieder haben, die aus anderen Teilen dieser Welt kommen. Und wenn wir ein paar tausend Jahre zurückgehen, finden wir unserer aller Wurzeln auf dem afrikanischen Kontinent. Menschen migrieren je nach Bedürfnis. Das ist das normalste der Welt.
Woanders ist das nicht anders:
ohne europäische Migranten gäbe es heute keine USA.

Die Einwanderung ist übrigens nicht im GG niedergelegt, um mal wieder den Klugscheißer zu spielen. Lediglich das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte, 16 a I  GG. Das hat genau genommen auch bloß zur Folge, dass der Staat für Gesetze zu sorgen hat, die dem Wesensgehalt dieses Grundrechts entsprechen.

Für Flüchtlinge gelten andere Regeln (durch Gesetz bestimmt), die aber womöglich dem Asylgedanken entsprungen sind. Hauptsächlich ist das aber in anderen Verträgen wie völkerrechtlichen Verträgen von Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften untereinander und mit dritten Staaten oder Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten kodifiziert.

Die jährlich hunderttausenden "gewöhnliche Einwanderer" (per Visum, um hier zu arbeiten, zu lernen, Unternehmen zu gründen oder der Familie nachzuziehen) genießen lediglich opportunistische, wirtschaftliche Überlegungen des deutschen Staates. Diese Migranten sind pauschal erwünscht, weil sie den Standort Deutschland voranbringen. Da sie zumeist nach einigen Jahren wieder in die Herkunftsländer zurückkehren, entlastet ihr Zuzug sogar die Sozialkassen, weil sie während ihres Aufenthalts hier einzahlen, aufgrund des späteren Wegzugs sie aber nie beanspruchen.

Also um die obigen Abstimmungsfragen zu beantworten:
1. ist einfach so
2. und das ist verdammt gut so!
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Denkst du schon oder machen das Journalisten fuer dich?
21.09.15 10:40 #3 Überfordert
Wir sind Überfordert, und Europa schaut zu und will sich keine Probleme mit Flüchtlingen Aufhalsen. Ob das gut geht ?  
21.09.15 11:27 #4 Steuereinnahmen legen auch im August kräftig z.
btw: Wir sind nicht überfordert; wir müssen uns nur besser organisieren.
 
21.09.15 12:10 #5 Da bin ich mir nicht so sicher kiiwii

Ich denke es kommen sehr grosse Probleme auf Deutschland zu.

Wenn es so weitergeht, kommt der Tag an dem Deutschland überfordert sein wird.
Man denke vor allem an die Unterbringung und der Winter steht schon in Bälde vor der Tür.
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"Wir leben Zürich und Bangkok"
21.09.15 12:15 #6 Türkei
Türkei lässt syrische Flüchtlinge passieren
Lange hat die Türkei versucht, Syrer an der Flucht nach Europa zu hindern. Nun demonstriert Erdogan seine Macht – und öffnet alle Tore.
öffnet alle Tore für die Flüchtlinge...

aber nicht hinein, sondern hinaus aus den Toren...
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*BoMi*
21.09.15 12:17 #7 im Winter kommen weniger; das Mittelmeer ist r.
Aber vielleicht kann uns die Schweiz ein paar abnehmen ?  
21.09.15 12:18 #8 BoMa, in den Zelt-Lagern in der Türkei überstehe.
die Flüchtlinge den Winter nicht  
21.09.15 12:20 #9 .. bei uns aber auch nicht, kiiwii..
Ich weiß nicht, wo man sie noch unterbringen soll auf die Schnelle. Hunderttausende, die noch kommen werden. Es gibt weder Zelte noch Container mehr, die Firmen kommen mit der Produktion nicht mehr nach... muss alles beheizt sein..

auweia
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*BoMi*
21.09.15 12:22 #10 Ja das tun wir im Ramen mit der EU
Erst dann wenn die EU den Verteilschlüssel unter den Mitgliedern findet.

Die Schweiz als reiches Land ist bereit.
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"Wir leben Zürich und Bangkok"
21.09.15 12:22 #11 Wir haben recihlich öffentliche Einrichtungen, die
leer stehen bzw. nur sporadisch genutzt werden, wie Kasernen und Turnhallen... da gibt es Wasser, Heizung, Sanitäranlagen, seh ich kein Problem.  
21.09.15 12:23 #12 Für unsere Obdachlosen in Berlin
werden bei strengem Winter die U-Bahnhöfe geöffnet, damit
die Bande nicht erfriert. Aber so was kommt für unsere Gäste ja
nicht in Frage, da menschenverachtend...  
29.09.15 17:36 #13 Bundes-Schuldenquote sinkt w/guter Steuereinna.
Deutschland macht elf Milliarden Euro weniger Schulden als geplant - SPIEGEL ONLINE
Die Steuereinnahmen liegen auf Rekordniveau, die Staatskasse ist gut gefüllt: Der Bund muss sich deutlich weniger Geld leihen, als zu Jahresbeginn geplant. Im vierten Quartal zahlt er mehr Schulden als er neue aufnimmt.
 
29.09.15 17:54 #14 Wenn es so weiter so rasant läuft,
und davon ist ja derzeit auszugehen, dann ist eine Gesamtbevölkerungszahl jenseits der 90 Millionen ruckzuck erreicht. Da stecken gewaltige Kosten im spärlichen Flüchtlingsgepäck. Die einfachste Lösung wäre wohl nochmal ne satte Erhöhung der Mehrwertsteuer und außer bei der SPD sehe ich da auch überhaupt kein Problem.  
29.09.15 17:58 #15 Schuldenquote? Das kommt mir
inzwischen so vor wie nen Zocker, der sich über seine Glücksträhne freut und nen dicken Maxe macht. Da ist mal Geld in der Tasche, und schon wird die ganze Welt eingeladen. Das Geld verrinnt dadurch allerdings. Und unser Zocker bleibt am Spieltisch sitzen - man fühlt sich ja auch stark, ist nen richtiger Großkotz. Dumm nur, dass solche Glücksträhnen nicht ewig halten.

In China wackelt es gewaltig, die Autoindustrie kriegt gerade weit mehr als eine Schramme ab. Den Großkotz kümmert es aber nicht, er lädt immer mehr Gäste ein.  
29.09.15 18:27 #16 Das Geld verrint nicht; der Bund entschuldet sic.
29.09.15 18:37 #17 Wie? Wenn ich alle Welt einlade, verrinnt die
Kohle. Man muss nur daran denken, dass all die Gäste sich dummerweise darauf eingerichtet haben, Dauergast zu sein - also auch dann, wenn mal viel weniger Geld in die Kasse fließt.  
29.09.15 18:40 #18 Das sind Investitionen in die Sozialsysteme, die
aus demographischen Gründen dringend erforderlich sind. Insofern ist der Zustrom fast schon ein Glücksfall.  
29.09.15 18:47 #19 "Investitionen in die Sozialsysteme"
Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Und diese Knaller kommen hier regelmäßig, genau dafür bin ich hier. Mal nen fixen Dank dafür.  
29.09.15 18:48 #20 Gerne! Immer kiiwiipedia fragen, da werden Sie .
holfen  
29.09.15 18:50 #21 Ob das Investitionen in die Sozialsyssteme
sein werden, ist ja wohl mit großen Fragezeichen zu versehen. Sollte sich langsam herumgesprochen haben, dass unter den Flüchtlinge die doch überall von den Medien wahrgenommenen Ärzte und Ingenieure eher ne kleine Minderheit sind.

Man kann es auch so sehen: das Schlimmste, was man tun kann, ist eine Zuwanderung in die Sozialsysteme zuzulassen. Das juckt aber unser Trudchen aus der Uckermark wenig. Die Dame meint mal so eben, eine völlig unkontrollierte Zuwanderungspolitik zuzulassen. Wenn sie sich da mal nicht getäuscht hat, denn es könnte ihr passieren, dass sie als dümmster Bundeskanzler aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingeht. Ich halte ja nix von Gerhard Schröder - aber hier hat er Recht: Die kann es nicht.  
29.09.15 18:58 #22 Karlchen, ich habs schon mehrfach geschrieben:
Angesichts einer demographischen Lücke von 400.000 Menschen p.a. brauchen wir zur Sicherung unserer Systeme externe Zuwanderung.
Selbst wenn wir morgen die Geburtenrate verdoppeln würden, wirkt sich das erst in 20 Jahren positiv in den Systemen aus; bis es soweit ist, kosten die Neugeborenen, müssen sie doch erstmal großgezogen und ausgebildet werden.

Und jetzt kommen Zuwanderer in Hundertausenderhöhe - was ein Glück! Selbst wenn nur ein Drittel die Sprache zügig lernt und eine Berufsausbildung macht oder eine vorhandene auf deutsche Standards aufbessert, so stehen uns in 2/3/4/5 Jahren ein paar Hunderttausend Arbeitskräfte zur Verfügung, die bereits produktiv werden können - also ca 15  Jahre schneller als jedes Neugeborene.
Sieh es mal von dieser Seite...  
29.09.15 19:00 #23 ewiges wachstum
...alternativlos  
29.09.15 19:08 #24 quasi so als endlösung
aber

 
29.09.15 19:21 #25 Einfach dummes Zeug mit der
demografischen Lücke von 400.000 p. a. Auf so einen Unsinn können nur Leute kommen, die mechanisch denken.

Nur mal nen Beispiel: Im letzten Jahrzehnt ging die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um 2 Mio. zurück, die Zahl der Erwerbspersonen stieg aber um 2 Mio. Und so mancher "Denker", der irgendwelche Arbeitsmarktprognosen Ende der Neunziger Jahre angestellt hatte, war blamiert.  
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