Der €/CHF Thread

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neuester Beitrag:  11.07.22 21:20
eröffnet am: 31.01.12 23:59 von: izhevski ink. Anzahl Beiträge: 4941
neuester Beitrag: 11.07.22 21:20 von: mbhpro1 Leser gesamt: 2966136
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26.02.12 23:27 #526 ...

Der Euro setzt seine fette Erholungsrallye erst einmal fort insbesondere gegen JPY, AUD, NZD. Stehen jetzt schon fast bei EUR/CHF 110. Mal sehen, wie weit es noch geht.

So stark auf EUR/CHF zu setzen war auf jeden Fall ein Fehler von mir. Ich denke, dass ich zusätzlich mit schwachem Hebel in EUR/JPY und EUR/AUD long gehen werde.

 
27.02.12 11:43 #527 heute

sieht es ja nicht so schlecht aus (Für chf Verhältnisse) ist das schon der Reiz auf die rede von jordan morgen? 

 
27.02.12 13:09 #528 Denken hilft!
Es gibt derzeit eine riesige Long-Position mit vielen SL knapp unter 1,20. Also Verkaeufen knapp unter 1,20.
Die gleichen Long-Positionen haben ein TP irgendwo zwischen 1,21 und 1,30. Also ebenso Verkaeufen zwischen 1,21 und 1,30.

Um den Kurs nach oben zu treiben, muessen diese Verkaeufe von irgendwem aufgefangen, also gekauft werden. Hier wird spekuliert dass dies wohl die SNB sein soll.

Mal angenommen dem waere so, wo wird die SNB wohl lieber kaufen? Bei knapp unter 1,20 oder irgendwo zwischen 1,21 und 1,30.
Also wenn die nicht ganz verbloedet sind kenne ich die Antwort.

Alles klar?  
27.02.12 14:21 #529 XXXLutz:
"...Es gibt derzeit eine riesige Long-Position mit vielen SL knapp unter 1,20. Also Verkaeufen knapp unter 1,20...."

Sehr Interessant, Wo hast Du diese Position gesehen ?  
27.02.12 14:37 #530 Nach menschlichem Ermessen wird
es so sein, der Markt ist ziemlich long positioniert und deshalb wird nicht viel passieren.

Im Übrigen glaube ich nicht, daß ein kurzer Rutsch unter 1,20 € ein deutliches Absinken des Kurses zur Folge hätte. Vermutlich würden viele unter 1,20 € kaufen, da (fast) jeder damit rechnet, daß die SNB den Kurs sofort wieder hochziehen wird.  

Man verliert derzeit sukzessive an Zeitwert bei seinen Positionen und die Gewinnaussichten sind sehr begrenzt. Allerdings ist das Risiko auch (extrem ?) gering .  
27.02.12 16:05 #531 ...

Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach nicht die aktuelle Positionierung, sondern die Tatsache, dass die Volkwirtschaft Schweiz nicht sooo extrem unter dem Wechelkurs leidet, wie es befürchtet wurde. Zumindest ist die SNB anscheinend nicht bereit, die Effekte des Wechselkurses durch eine Anhebung des Mindestkurses abzustellen. Der Preis ist zu hoch oder besser gesagt: Die Kosten der aktuellen Situation sind zu niedrig - aus Jordans Sicht.

 

 
27.02.12 16:21 #532 @flori
also wenn ich lese, dass den Detailhändlern 5 Mrd. Umsatz flöten gehen in diesem Jahr, der Wechselkurs diesen Tränen in die Augen treibt, dass öffentlich gefordert wird den Freibetrag von CHF 300 auf CHF 100 runzterzusetzen oder gar zu eliminieren für aus dem Ausland eingeführte Ware, dass die Tourismusbranche sagt die Mwst Korrektur sein ein Topfen auf den heissen Stein, und ich ein Interview sehe in dem der D Fahrradhändler sagt es kommen Leute aus der ganzen Schweiz um einzukaufen, dann weiss ich ncht ob die Kosten der Hauptfaktor sind oder nicht ganz andere Kräfte am wirken sind....  
27.02.12 17:18 #533 Fluchtwährungen als Indikator

Also wenn ich größere Mengen Kohle in einen "Fluchthafen" bringen wollte, dann würde ich eher Richtung Skandinavien gehen anstatt Richtung Schweiz..

Fluchtwährungen als Indikator - 27.02.2012 (Wirtschaftsblatt)
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/rohstoffe/fluchtwaehrungen-als-indikator-508864/print.do

Die norwegische Krone notiert zum Euro auf Allzeithoch, der Schweizer Franken kommt nicht vom Fleck. Auf den ersten Blick sieht ja wirklich alles nach Flucht aus dem Euro aus. Bestes Beispiel ist hier wohl die norwegische Krone, die zum Euro einen neuen Höchststand erreicht und seit dem Tief Ende Dezember 2008 um rund 34 Prozent aufgewertet hat. Ähnlich verhält es sich mit der Schweden-Krone. Flucht alleine kann es aber nicht sein, das die Währungen der skandinavischen Länder derart in die Höhe getrieben hat.

"Grundsätzlich sind Norwegen und Schweden für institutionelle Käufer nicht liquide genug. Hier spielt der gestiegene Ölpreis doch eine größere Rolle. Wenn es einem Land gut geht, dann kauft man auch die Währung, und das ist bei Norwegen der Fall", erklärt Beat Siegenthaler, Währungsexperte der UBS. Ein Blick zurück auf 2008 zeigt, dass beide Währungen als sicherer Hafen nicht angesteuert worden waren, sie hatten extrem stark zum Euro verloren. Geflüchtet wurde damals in den Franken und den Yen.

Dass Norwegen jetzt aufgrund der starken Krone ähnlich wie die Schweiz einen Höchstkurs festsetzen könnte, damit die Exportwirtschaft nicht zu leiden beginnt, ist unwahrscheinlich. In einer Zeit, wo das Wort Währungskrieg immer öfter in den Mund genommen wird, dürfte die Schweiz die einzige Ausnahme bleiben. "Natürlich hätte jeder gerne eine schwächere Währung, damit die Exporte rund laufen. Japan würde das nur zu gerne tun. Nur können die G7 dem Yen nicht erlauben, was man Chinas Yuan verbietet", meint Siegenthaler. Die Schweizerische Nationalbank hält derweil nach dem Abgang von Präsident Hildebrand führungslos an der Euro-Franken-Grenze von 1,20 fest und wird diese so lange verteidigen, bis die Wirtschaft wieder robust aufgestellt ist. Eine weitere Schwächung in Richtung Kaufkraftparität von 1,35 ist laut dem UBS-Experten derzeit unwahrscheinlich.

Aussie zuletzt schwächer

Interessant auch der Blick auf den australischen Dollar, der immer dann zulegt, sobald die Risikofreude steigt. So gesehen hat sich die Lage seit Anfang 2009 drastisch verbessert, zum Euro verbuchte der "Aussie" ein Plus von 65 Prozent. Seit einigen Tage zeigt die Währung allerdings einige Schwächen, was durchaus mit den etwas dürftigen Aussichten für Europa zusammenhängt. Während gegenüber dem Euro der Abstand zwischen Kurs und 200-Tage-Linie bereits derart auseinanderklafft, dass eine Abschwächung ziemlich wahrscheinlich ist, hat der Aussie-Dollar zum US-Pendant gerade ein Golden Cross verdaut, was steigende Kurse prognostiziert. Auch das ist mit den positiveren US-Aussichten erklärbar. Nicht viel anders präsentiert sich der kanadische Dollar, der wie der Aussie als Fluchtwährung par excellence gilt. Beide Währungen bewegen sich zum Euro tendenziell ähnlich wie die Aktien-und Rohstoffmärkte, an denen ebenfalls die Stimmung in den vergangenen Tagen leicht gesunken ist. Als sichere Häfen eignen sich Norwegen-Krone, Aussie-Dollar, kanadischer Dollar und Schweizer Franken nach wie vor. Große Währungsgewinne sind derzeit aber nicht in Sicht.

 
27.02.12 18:48 #534 wenn
es wirklich riesige longposis gibt dann wird die snb wohl eher nicht anheben. die wollen doch nicht den banken verluste zuführen, dafür ist die vernetzung zu hoch.  
28.02.12 08:22 #535 Jordan Rede...
Weiss jemand um welche Uhrzeit diese stattfinden wird?  
28.02.12 08:34 #536 hier gibt es einen kalender
28.02.12 10:25 #537 Beschätfigungsrate in der Schweiz
28.02.12 11:39 #538 neuer Termin
28.02.12 11:56 #539 dann
dann wird wieder viel geredet ohne etwas zu sagen....  
28.02.12 12:21 #540 ...
Mir ist so langweilig  
28.02.12 12:39 #541 heute
kommt der große paukenschlag, wartet´s nur ab !  
28.02.12 12:42 #542 @ende, genau der Floor wird angehoben, von 1.
auf 1.205 ;_)  
28.02.12 13:17 #543 Ich bin draußen,

habe meine Position gerade glattgestellt. Ich habe keine Gedult mehr zu warten. Wünsche euch noch viel Erfolg.

 
28.02.12 13:39 #544 ...

werde heute abend auch glatt stellen. Egal was passiert. Wahrscheinlich wird der Kurs auf 1,2040 oder 1,2030 fallen und sich dann nur noch ein zwei Rappen am Tag bewegen.

Heute abend gibt es wahrscheinlich nur Nonsens und die SNB wird massiv kaufen müssen, weil viele verkaufen werden.

 
28.02.12 13:40 #545 Paukenschlag?
Der haut vielleicht mal auf die Triangel oder flötet uns um 18:30 was vor, ein Paukenschlag wird das bestimmt nicht :-)  
28.02.12 13:47 #546 Der

Kurs wird vermutlich auf 1,2040 oder 1,2060 sein, aber diese paar Pips sind mir zu wenig und daher habe ich glattgestellt. Ich konzentriere mich nun wieder auf die Edelmetalle, wo ich long bin.

 
28.02.12 14:24 #547 Dito,
EUR/CHF noch offen, aber auch seit gestern wieder long in Gold  
28.02.12 17:29 #548 Was
erhofft ihr euch von dem heutigen Termin?  
28.02.12 18:26 #549 Routine
Normalerweise kauft die SNB während einer Rede eines ihrer Häuptlinge Euros. Damit soll vorgegaukelt werden, daß der Markt von den SNB-Meldungen beeindruckt ist und im Nachahmungstrieb reagiert. Folglich steigt meist ganz kurz der Euro zum Franken auf über 1.21. Bin gespannt, ob der Bluff immer wiederholbar bleibt....wir werden ja sehen!  
28.02.12 18:45 #550 ....

Goodbye 1,20. heute wurde kein einziges Wort über EUR/CHF, Mindestkurs oder dei Schweiz an sich verloren. Vielleicht war es auch nicht das Thema. Einen Schwenk hätte man aber machen können.

Stattdessen ein paar Seiten gequirlte Scheiße und Ratschläge für den Euroraum. Jordan schafft es noch, EUR/CHF unter 1,20 zu bekommen. Habe eben den größten Teil meiner Position verkauft. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende...

 
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