NEUMARKT (hol) - Das amerikanische Unternehmen Delphi Corporation, Mutterkonzern der gleichnamigen deutschen Firma, steht nicht mehr unter Gläubigerschutz. Indirekt hat das auch Auswirkungen auf den Standort Neumarkt.
Denn nun könnten Geschäfte mit Kunden leichter angegangen werden, sagt Delphi-Sprecher Thomas Aurich. So sei es auf manchen Messen üblich, dass Firmen, die unter Gläubigerschutz stehen, sich nicht präsentieren dürfen. Andere Unternehmen in den USA würden von der Krise hart getroffen, so Aurich, Delphi sei hingegen schon auf dem Weg der Besserung.
In Deutschland versucht sich Delphi in einer zukunftsträchtigen Sparte zu positionieren: Man forscht am Elektroauto. Auch aus Neumarkt werden hierzu Teile gliefert, denn hier werden bestimmte Steckverbindungen produziert.
An diese würden besondere Anforderungen gestellt, so Aurich. So fahren Elektroautos mit Starkstrom mit 400 Volt - das stellt spezielle Herausforderungen an das Bordsystem. Delphi wird seine Forschungen dazu Mitte Oktober bei der 1. Internationalen Messe für Elektromobilität eCarTec in München präsentieren. 8.10.2009 http://www.nm-online.de/artikel.asp?art=1100094&kat=292 |