Ich kann mir in der aktuellen Situation im Krangeschäft nicht vorstellen, dass zum jetzigen Zeitpunkt Konecranes an einer Übernahme interessiert ist. Wenn auch der aktuelle Kurs nahe dem Börsengang liegt, so ist der Ausblick nicht besonders gut. Dieses Aktie wird mit Sicherheit mittelfristig (12 Monate) stark nachgeben, das 3. Quartal war erst der Anfang. Gegenüber Vorjahr sanken die Umsätze um 87,6 Mio € (-28,4%), das Ebit - bereinigt um die Restrukturierungskosten - gar um -31,5 Mio € (-78,4%), der Auftragseingang verminderte sich um -172,5 Mio € (-49,8%) auf Basis kumuliert um -339,0 Mio €. Daraus folfend reduzierte sich der Auftragsbestand um -147,7 Mio € auf nunmehr 384,4 Mio €. Da mit weiteren Stornierungen bzw. Neuterminierungen bei den Hafenkranen und bei den großen Industriekranen gerechnet werden muss, dürfte das Auftragspolster aktuell für max. 30 - 40 Tage ausreichen. Wenn nicht bald Belebung in das Geschäft kommt, dürften die geplanten Personalanpassungen nicht ausreichen. Eine Verdoppelung der Kosten für die Restrukturierungsmaßnahmen um weitere 800 Mitarbeiter halte ich nicht für ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund habe ich akt. einen Stop Loss bei 18,50 € gesetzt. |