"Nicht viel zu holen gab es in den vergangenen zwölf Monaten per saldo für die Aktionäre von Cenit. Das könnte sich jetzt ändern, immerhin startet die Notiz des IT Software- und Beratungshauses für die Fertigungsindustrie und Finanzdienstleister nun einen schwungvollen Ausbruchversuch über die Marke von 12 Euro. Zuletzt prallte der Kurs zumeist bei rund 12,5 Euro wieder ab. Bewertungstechnisch sind auch deutlich höhere Regionen eigentlich kein Problem. Die Marktkapitalisierung beträgt zurzeit 102,4 Mio. Euro. Die Stuttgarter sind schuldenfrei und haben fast 26,5 Mio. Euro an liquiden Mitteln in der Bilanz stehen. Damit ergibt sich ein Enterprise Value (Börsenwert plus Finanzschulden minus Guthaben) von knapp 76 Mio. Euro. Das wiederum entspricht nur etwa dem Faktor 8,2 des von boersengefluester.de erwarteten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) für 2014. Interessant ist der Small Cap auch unter Dividendenaspekten. Wir gehen davon aus, dass Cenit die Ausschüttung für 2014 von 0,35 auf 0,40 Euro pro Anteilschein erhöhen wird. Damit käme der Titel auf eine Rendite von 3,3 Prozent. Die Hauptversammlung findet am 13. Mai 2015 statt. Die Analysten von Hauck & Aufhäuser siedeln den fairen Wert den Titels bei 16 Euro an. Damit käme die Cenit-Aktie auf ein Potenzial von rund 30 Prozent. Unterschätzt wird das Papier auch in den Augen des britischen Analysehauses Edision Research. Tenor der Edison-Studie: „Cash is king“. Weitere Studien von Edison können Sie übrigens direkt von boersengefluester.de unter diesem LINK gratis herunterladen."
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