ein erhöhter Fokus auf Vertrieb und Kommissionserlösen erforderlich. Daran arbeitet man ja gerade. Die Paymentplattform wird hier weiter helfen. Im Übrigen finde ich das gesicherte und risikoarme Kerngeschäft auch nicht per se schlecht, dieses braucht man auch wegen der hohen Kundeneinlagen, sonst würden diese Verluste bringen. Also ganz ohne Kreditbuch geht es nicht.
Beim Briefgeschäft bin ich mir sicher, dass es am Ende für beide Seiten eine gute Lösung geben wird. Die Preiserhöhungen werden sich am Rückgang des Briefvolumens orientieren. Ähnlich wie in der Vergangenheit. Anders macht es ja auch keinen Sinn. Das "überflüssige" Personal geht in den Ruhestand oder in die Paketsparte. D.h. die Menschen werden noch gebracht, was ja für eine Transformation positiv ist. Am Ende sind 10% Ebitmarge für ein Monopolunternehmen auch im Sinne der Regulierer gut vertretbar.
Am Ende spielt die Musik eh in den anderen Sparten sie bislang ja nur Geld gekostet haben. Da müssen in 5 Jahren 100 Mill. Ebit generiert werden, sonst ist der ganze Case hinüber. Aber auch 100 Mill. Ebit sind machbar, auch wenn man praktisch bei Null startet. ----------- The vision to see, the courage to buy and the patience to hold |