CTT Correios de Portugal - Staatspost Marktführer

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neuester Beitrag:  26.03.26 21:49
eröffnet am: 25.03.20 10:08 von: vinternet Anzahl Beiträge: 2164
neuester Beitrag: 26.03.26 21:49 von: HamBurch Leser gesamt: 949846
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05.11.20 17:38 #326 Am Ende dürfte der
drastische Umsatz- und Gewinn Verfall im Mail Bereich dürfte auch den Abschluss eines vorteilhaften Vertrages fördern, da es dann wohl weniger strenge Vorgaben für die Briefbeförderung gibt. Zudem wird man wohl immer mehr Personal in den Express Bereich verlagern. So kann man die Kosten dann gut kontrollieren.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
06.11.20 09:25 #327 CC
im CC ging es hauptsächlich um den neuen Vertrag. Der CEO sprach lediglich davon, dass hier bis Jahresende irgendwas passieren muss, weil der Alte hja zum 31.12.2020 ausläuft. Dieser Unsicherheit dürfte gerade besonders auf der Aktie lasten. Ansonsten wurde bestätigt, dass Spanien 2021 den break even und 2022 positive Ergebnisse liefern wird. Alleine ein Break even in diesem Bereich würde ja das Ebit fast 10 Mill. voranbringen. Die Bank profitiert gerade von der pandemiebedingten hohen Nachfrage nach Autos.

Fazit: Bis zu einem neuen Vertrag wird hier nicht viel laufen, Da wäre bpost tatsächlich die bessere Wahl gewesen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
06.11.20 10:41 #328 Aber der neue Vertrag
muss faktisch doch geschlossen werden, oder gibt es eine Alternative? Und ich meine Wood sprach von einer win-win-win-win Situation....?  
06.11.20 11:18 #329 Da es keinen anderen Bewerber
gibt, dürfte ein Vertrag geschlossen werden. Die Frage ist nur nach welchen Konditionen. Ich vermute, dass das aktuelle schwache Postgeschäft CTT hier entgegen kommt.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
06.11.20 12:22 #330 ...aber ist der Spielraum
für verbesserte Konditionen nicht sehr begrenzt, weil die Post ja einer gewissen Beförderungspflicht
unterliegt...?  
06.11.20 12:37 #331 Ist ja müßig darüber zu
spekulieren. Einen schlechteren Vertrag muss CTT ja nicht akzeptieren, sonst muss der Staat seine Breife selbst zustellen. CTT ist ja rein privatwirtschaftlich (eine große Ausnahme bei den Postdiensten) Für mich entscheidend ist, was am Ende Paket und Bank für Ebitergebnisse liefert. Da erhoffe ich mir bis 2022 zwischen 30 bis 50 Mill. Ebitbeitrag.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
09.11.20 11:32 #332 so auch mal
die Tage wieder drin ....dafür Royal Mail was gegeben ...reicht ...Peerswitch ...  
09.11.20 11:33 #333 So habe heute nochmal
final nachgelegt. Wollte eigentlich nur unter 2 EUR nochmal zukaufen, aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern:-). Realistisches Ziel sind für mich erstmal 6 EUR bis 2022. Der Abwärtstrend bei den Ergebnissen wird defintiv in diesem Jahr enden, weil beide Growth Bereiche ab 2021 positive Ebit Beiträge liefern werden und auch der Postbereich sich erholen dürfte. Gehe auch davon aus, dass CTT keinen schlechteren Vertrag mit der Regierung abschließen wird. Daher sollte sich über die kommenden Jahre wieder ein positives operatives Momentum aufbauen und dann auch hoffentlich ein neues Narrativ (E-Commerce & Payment Hub von Portugal) entstehen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
09.11.20 13:11 #334 Normalerweise müssten ja Aktien wie Cegedim.
Jetztvne richtige hinlegen.

Waren ohnehin stark unterbewertet und nun noch mit der Impfstoff-Hoffnung. Da müssten sie eigentlich durchstarten.
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the harder we fight the higher the wall
09.11.20 13:12 #335 Richtige Rallye hinlegen
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the harder we fight the higher the wall
09.11.20 16:20 #336 Rally
Würde mich auch freuen, aber könnte sein das es hier wie so oft ist: mit dem Crash fällt alles - ist der Grund für den Crash weg steigt aber eben nicht wieder alles. Geduld wird sich hier trotzdem auszahlen.  
09.11.20 19:23 #337 Hab meinen Anteil
heute verdoppelt. "Doppeltes Weihnachten" .. Abfahrt!  
09.11.20 20:26 #338 Umgeschichtet
Habe auch Home24 heute durch CTT ersetzt und bin fortan hier am Board!
Für den Fall, dass es hier nochmal gen 2,-€ läuft, habe ich noch etwas Kapital zur Seite.
Allen gute Gewinne  
09.11.20 23:07 #339 Um auf 10 Eur
Zu kommen, muss CTT nachhaltig 50 Cent Dividende ausschütten. Die Frage wird sein, wann und ob sie diese Marke beim FCF wieder schaffen werden.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
10.11.20 10:46 #340 Was sind eure Erwartungen
an das Jahr 2021 - hinsichtlich Umsatz, Dividende und Kurs?

Hier sind meine Erwartungen:

Umsatz: ~ >= 780-800 Millionen € (2021), > 900 Millionen (2022)
Dividende: 5-10 Cent (2021), 10-20 Cent (2022)
Kurs: mind. > 3€ (2021)

Ich erwarte starkes Wachstum im Banco CTT und Express & Parcels, Mail & other eine mind. Erholung von 5% gegenüber dem Vorjahr ab Q2/2021.

 
10.11.20 15:40 #341 hmmm, die Impfstoff-News scheint in Portugal
noch nicht angekommen zu sein.

Vielleicht auch Pech, dass sie so kurz nach den eigenen Zahlen kam, die schlecht aufgenommen wurden.  
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the harder we fight the higher the wall
11.11.20 10:34 #342 Ich habe mir mal die Portokosten
der südlichen Länder auf Statista angeschaut.

Portugal = 0,65 €
Spanien = 0,65 €
Frankreich = 1,16 €

Es gibt nur 6 Länder in der EU, die niedrigere Portokosten haben.
Die Frage die ich mir stelle, welches Aufholpotenzial besteht zu allen anderen Ländern?

Ich gehe davon aus, das Portugal/Spanien hier im Gleichschritt gehen.
Alles unter 70cent würde m.E. keinen Sinn ergeben und wäre als Ergebnis entäuschend.

7-8% Preiserhöhung bei meinen 5% kalkulierten Erholung im Mail & others Geschäft, würde dazu führen, das der Betrag der jetzt verloren geht an Umsatz aufgeholt werden würde und Parcels usw. dazu kommt. Daher ist das Risiko nach unten völlig überschaubar.

Nur meine Meinung.  
11.11.20 10:38 #343 Durchschnittspreis liegt bei
1,12€ Porto!

Daher wäre ein 0,70 € ist für mich Pflicht.


Argumentationslage der deutschen Post:

"Gemäß der Deutschen Post DHL war der Grund für die Preiserhöhung im Jahr 2019 die Notwendigkeit der Investition in eine bessere Infrastruktur und fair bezahlte Mitarbeiter. Ein weiterer Grund ist die gesunkene Anzahl der durch die Deutsche Post DHL beförderten Briefe in den letzten Jahren, welche die Kosten pro Brief für das Unternehmen teurer macht. Denn Privatpersonen und Firmen kommunizieren immer mehr digital und weniger per Brief"  
11.11.20 10:47 #344 Yep, dies sind hier
die bereits erwähnten versteckten Potentiale. Das Briefgeschäft wird noch über Jahre verlässliche FCF bringen. Aktuell wird CTT jetzt wohl als Corona Gewinner abgestraft, obwohl der Kurs schon am Boden liegt. Aber so ist halt die trendverliebte Börse
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
11.11.20 11:03 #345 Sehe ich auch so
wie du. Ich finde nur leider nichts darüber, wie die Entwicklung der Portokosten der letzten Jahre/Jahrzehnte in den südlichen Ländern war.
Vielleicht hat noch jemand diese Information für mich. Wäre sehr interessant zu wissen.

 
11.11.20 13:24 #346 Hast du auch die Kaufkraft der Einwohner
In den Ländern verglichen?

Provokativ/Plakativ gesagt ... Die Mieten in München sind ja auch höher als in Cottbus. Heißt das jetzt, man könnte die Mieten in Cottbus anheben?

Will nicht sagen, man könne das Porto in Porto nicht erhöhen, aber müsste man wirklich mal mit anderen Dingen vergleichen.  
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the harder we fight the higher the wall
12.11.20 11:00 #347 Katjuscha
Tatsächlich habe ich mir die Länder in Ihrer Kaufkraft anhand des BIPs angeschaut und die in einen Zusammenhang gesetzt.
Und die Tendenz zeigt schon, das sich danach auch etwas die Preise richten. Aber wie gesagt, ich rede nur von einer leichten Tendenz und keiner starken Korrelation. Vielleicht eher so: "die meisten Ländern mit einem hohen BIP im oberen Drittel, finden sich auch bei den Portokosten im oberen Drittel". Aber es gibt auch Ausnahmen bspw. Deutschland ;-)!

Ich finde den Vergleich mit den Häuserpreisen nicht treffend, ich möchte dir auch meine Sichtweise erklären, wieso ich ihn nicht treffend finde und etwas falsches suggeriert wohlwissend, das ich davon ausgehe, du etwas provokativ ja gefragt hattest wie du schon gesagt hast :p!

Die Häuserallokation ist nicht mit einer Dienstleistung (hier der Briefversand - der staatlich reguliert ist) vergleichbar. Das Porto kostet in Berlin genauso viel wie in München. Würden sich die Portokosten je nach Region unterscheiden bspw. weiterer Anfahrtsweg, mehr Mitarbeiter pro zugestelltem Brief usw., würde ich dir bei deinem Vergleich vielleicht zustimmen. So finde ich den Vergleich nicht treffend gewählt. Da Häuser "immobil" sind, wohingegen Briefe "mobil" sind. Vielleicht wäre ein anderes Beispiel besser gewesen :).

Wohingegen ich überzeugt bin ist, das die Preise sich innerhalb der europäischen Union bei länderübergreifenden Dienstleistungen über die Jahre hinweg im Mittel anpassen werden. Da die Märkte zusammengelegt werden und diese Hoheit bei Brief- und Paketversand vielleicht auch aufgebrochen wird, so bald die Märkte nicht mehr geschützt werden. Und diese Tendenzen sehe ich. Daher sehe ich eher ein stärkeres Aufholpotenzial.

Das stimmt mich bei der Verhandlung positiv bzgl. 0,70 cent und "Wachstum" im Mail & others bei CTT mit verschwinden von Corona und neuem Vertrag.
 
12.11.20 13:42 #348 Gegenrede
Astrein, Diskussion läuft:
Ich empfinde den Vergleich als sehr treffend- würde ihn allerdings anders verstehen. Der Zusammenhang zur Kaufkraft ist einer, der eine gewissen „Zumutbarkeit“ impliziert. Das ist vielleicht etwas merkwürdig formuliert, allerdings meine ich Folgendes: Wieviel „darf“ das Zustellen von Briefen kosten( auch wenn Ctt privat ist, ist das eine Regulierungsfrage, vor derem Hintergrund der Staat sich in der Verhandlung positioniert) und hier spielt die Kaufkraft eine Rolle. In dem Beispiel von Katjuscha regelt der Markt den Immobilienpreis bzw. dient als Erklärung für die Preisdifferenzen zwischen Cottbus und München.

Zurück zu CTT: Oben schreibst du hyy23x, dass die Standardportokosten in Portgual 65 cent betragen. Das ist richtig, gilt allerdings für den Inlandsbrief in Portugal, allerdings sind die anderen Leistungen (Paket, Großbrief, Auslandspost) weitaus teurer als hier. Das heißt, dort wird differenziert zwischen dem Adressaten, was einen Hinweis auf diese „Zumutbarkeit“ in der Preisgestaltung gibt. Wenn man dies neben die währungsbereinigte Kaufkraftentwicklung in Portugal legt, ist es nicht so zwingend, dass die Preise sich erhöhen müssen.
Ein weiterer Aspekt ist, dass oben erwähnt wurde, dass die Preisgestaltung zwischen Portugal und Spanien ähnlich sei.  Tatsächlich kostet der Standardbrief in Spanien auch 65 cent, allerdings gab es dort gerade erst eine Preisanpassung zum Januar 20. Hier bleibt für mich die Frage, welchen Einfluss das auf die Portugiesischen Verhandlungen hat, wobei dies eine offene Frage ist, allerdings gehe ich davon aus, dass der Spanische Inlandspreis erhalten bleibt.  
12.11.20 14:16 #349 Nachtrag Portokosten
...und wenn man dann einmal auf die Portokosten schaut, ist gar nicht so wichtig, dass die Portokosten zum Standardbrief 65 oder 70 cent betragen. Viel wichtiger, ist dass die Portokosten preislich in einem höheren Segment sind, da der investment case eigentlich genau hier ansetzt: Durch den wachsenden online-Handel  steigt die Marge aus dem wachsenden Paket Geschäft, insofern ist hier die Preisfrage deutlich relevanter als im Briefsegment, zumal hier die Portokosten teilweise nur indirekt vom Konsumenten erhoben werden.  
12.11.20 14:40 #350 Gefunden auf der CTT Homepage (übersetzt):
Nach den von CTT gesammelten Daten waren noch nie so viele Bestellungen ausgeliefert worden wie am Dienstag, dem 10. November, ein deutliches Zeichen für das Festhalten der Verbraucher am E-Commerce noch vor dem offiziellen Beginn der Hochsaison im E-Commerce. Die Hauptsaison beginnt am Singles' Day, der an diesem Mittwoch, dem 11. November, begann, den Schwarzen Freitag und den Cybermontag umfasst und sich bis Weihnachten (in Spanien bis zum Königstag) erstreckt.


 
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