Die Herausforderungen, die ein Zusammenbruch einer großen Bank mit sich bringt, werden durch zwei Beispiele aus der Finanzkrise veranschaulicht: Washington Mutual Bank und IndyMac Bank.
Im Fall von IndyMac haben wir gesehen, wie das Fehlen von Verbindlichkeiten, die keine Einlagen sind, wie z. B. langfristige Schulden, eine übermäßige Auswirkung auf den Einlagenversicherungsfonds haben kann. Der Zusammenbruch des 30 Milliarden Dollar schweren Finanzinstituts im Jahr 2008 führte zu Verlusten für den DIF in Höhe von etwa 12 Milliarden Dollar - 40 Prozent der Vermögenswerte des Instituts.
Im Gegensatz dazu verursachte der Zusammenbruch der Washington Mutual Bank (WaMu) mit einem Vermögen von 300 Mrd. USD, ebenfalls im Jahr 2008 und die größte jemals von der FDIC durchgeführte Abwicklung, nur minimale Kosten für den DIF. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die WaMu zum Zeitpunkt des Scheiterns beträchtliche langfristige Schulden hatte - etwa 4,5 Prozent der gesamten Bankaktiva -, die zur Absorption von Verlusten bei der Abwicklung zur Verfügung standen. Im Fall von WaMu stand zwar auch ein Erwerber zur Verfügung, der alle Einlagen der Bank übernehmen konnte und in der Lage war, die Bank schnell zu schließen, aber wir wissen, dass dies nicht immer eine Option ist. Statement by Martin J. Gruenberg, Acting Chairman, FDIC Board of Directors, Advance Notice of Proposed Rulemaking: Resolution-Related Resource Requirements for Large Banking Organizations
Last Updated: October 18, 2022https://investorshub.advfn.com/boards/...sg.aspx?message_id=170261025 |