Problem ist halt bei so marktengen Werten, wenn Fonds zu zügig abbauen. Da kann es schnell plötzlich einknicken. Wobei die Frage wäre, ob man alles über den normalen Markt abbaut oder auch auf Dark Pools zurückgreift ( =>https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/...elt-der-Aktienmaerkte.html "...findet inzwischen der größte Teil des deutschen Aktienhandels in einer dunklen Nebenwelt statt. Händler kaufen oder verkaufen dort Aktien in einem Paralleluniversum, in einer virtuellen Blackbox. Sie bedienen sich sogenannter Dark Pools, zu denen nur Großanleger Zugang haben. Dort wollen sie unter sich sein, um sich nicht vom öffentlichen Markt in die Kurse pfuschen zu lassen..."). Der längerfristige Aufwärtstrend wurde jüngst gekillt und es gab lediglich ein Pullback daran, von dem man wieder nach unten abdrehte. Horizonzale Unterstützung wäre jetzt noch von den Marken 5,80 und 5,40 zu erwarten. Ob es soweit kommt bleibt abzuwarten, da keiner abschätzen kann, ob die Fonds noch alles verkaufen wollen oder zumindest eine größere Teilmenge behalten und der Druck entsprechend bald wieder nachläßt. Und auch die Gesamtmarktschwäche läßt die Käuferseite bei Small Caps schnell austrocknen. Wäre also hilfreich, wenn solche Tage wie zuletzt bald wieder aufhören und nach dem Wundenlecken dann die Stunde der Schnäppchen-Jäger kommen könnte. Wohl dem der zuletzt nicht blauäugig eine viel zu hohe Aktienquote im Depot hatte und stattdessen eine große Cashquote aufgebaut hat, damit man genug freie Mittel hat, wenn die Kurse wieder attraktiv sind.
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