Bedingungsloses Grundeinkommen

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eröffnet am: 17.05.12 13:01 von: Hagen Stochart Anzahl Beiträge: 419
neuester Beitrag: 08.04.13 14:14 von: ProletariusPolitikos Leser gesamt: 11411
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17.05.12 17:42 #76 Ich schaffe schon genug
Alleine Euch Einäugigen vorzuhalten, dass Ihr nach dem Augenlicht von Sehenden trachtet, um Euch selbst zufrieden zu stellen, ist schon eine ausreichend große Tat für einen Feiertag wie dem heutigen.  
17.05.12 17:42 #77 wer BGE will, provoziert, daß man Bildungsausg.
zusammenstreicht. Ist für den Staat am Ende billiger, als Leute kostenlos auszubilden, die dann nix schaffen wollen..
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 17:43 #78 wenn wir Einäugige sind, bist du ein Blinder
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 17:43 #79 allerdings wenn unsere götter der geldwirtschaft
so weitermachen hat datt bge etwa den berühmten autobahnbaustatus
aber da will ich doch lieber nicht drüber nachdenken,dann wär eh allesimarsch
blaubärgrüsse  
17.05.12 17:44 #80 Letztendlich repräsentiert Ihr hier Eure eigene
Definition von Sozialneid.  
17.05.12 17:45 #81 womit hat potzblitz in seinem Leben schon mal .
€ verdient ?
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 17:46 #82 besser: "erarbeitet"...
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 17:46 #83 #77 ist ja auch wieder nur eine profane
Verleumdung. An sich nicht ungewöhnlich bei dieser Charakterschwäche.  
17.05.12 17:47 #84 Naja...

Eine Idee eines BGE kann überhaupt erst auf diesem wahnsinnig hohen Niveau von Produktivität, wie wir sie gerade mal die letzten 30-40 Jahre erreicht haben gedeihen.
Und wass hat dieses Niveau erreichbar gemacht? Es ist der permanent verdammte "Kapitalismus".
Er hat erst die alten, hemmenden sozialen Bande gesprengt - die sozialen Erbhöfe, die von Geburt an das zukünftige Lebensschicksal fest bestimmt hat.

Die Bedingungen von Konkurrenz, Gewinnstreben und Ausdehnung der möglichen Aufstiegs- und Erfolgschancen auf sehr breiter Basis weitgehend unabhängig von Blutsbanden haben die unglaubliche Explosion der Produktivkräfte erst möglich gemacht.

Naja sehe ich ganz anders, der Kapitalismus ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern gilt seit Bestehen der Menschheit mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Hierbei war es so üblich, dass die Bauern und Handwerker arbeiten mussten und sich der Adel auf dessen Kosten zurücklehnen konnte.

Heute sind wir in einer Situation hoher Automatisierung, wo sich nicht nur der Adel, sondern auch die Masse etwas zurücklehnen könnte. Doch da unser System auf immer mehr Umsatz und Gewinn ausgelegt ist und wachsen muss, muss die Konsummachinerie weiter am Laufen gehalten werden. Da die Maschinen den Großteil der Arbeit übernehmen, haben sich eben die Entwicklungszyklen beschleunigt und die Weltwirtschaft wird quasi gezwungen immer mehr Produkte in immer kürzeren Zeiträumen an immer mehr Menschen zu verkaufen. Da Menschen nicht genügend Geld dazu haben müssen zwangsläufig Rettungspakete und Konjunkturprogramme geschnürt werden oder man nahm eben Länder wie Griechenland in die EU auf und machte sie zu den gewünschten "Konsumsklaven".

U.a. redet man den Leuten ein, dass sie ein Navi brauchen, obwohl sie nur ein oder zwei mal im Jahr in den Urlaub fahren.

U.a. verkauft man alten Leuten HighTech-Geräte, die sie gar nicht brauchen.

Im Grunde sind viele Waren welche wir herstellen schlichtweg überflüssig und so könnten sich viele Menschen etwas mehr zurücklehnen und z.B. nur noch 20 Stunden die Woche arbeiten müssen und den Rest Maschinen machen lassen, doch dies ist ja wiegesagt nicht vorgesehen im bestehenden System aus "Konsum- und Lohnsklaverei".

17.05.12 17:48 #85 Wieso ist das wichtig?
Wichtiger für Kapitalisten wie Dich wäre doch die Frage, wie viele Euros der potzblitzzz denn schon abgegeben hat, damit das System weiter funktioniert.  
17.05.12 17:48 #86 das System funktioniert auch ohne dich
vermutlich sogar besser
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 17:49 #87 #83 naja potze...
wer hier behauptet, man könnte stets Freibier für alle verteilen- also der Charakter scheint mir auch äusserst suspekt....  
17.05.12 17:49 #88 Mach doch Dein Ein-Kiiwii-System
Dann brauchste niemanden mehr.  
17.05.12 17:49 #89 nennt das Kind doch lieber
Leistungsloses Grundeinkommen. Dann müssen die Schnorrer wenigstens kein schlechtes Gewissen gegenüber denjenigen haben, die arbeiten, weil "die müssten ja nicht"....
Und Leistung ohne Gegenleistung, davon träumt doch jeder Hartzer. Darum geht es ja eigentlich. Asozial und Spaß dabei. Soweit kommts noch.  
17.05.12 17:50 #90 nicht immer gegen das schienbein
17.05.12 17:51 #91 #87 Was meinst Du mit Freibier?
Die grundgesetzlichen Rechte? Ja, die sollten für alle gelten.  
17.05.12 17:52 #92 Auch an "Sonnenscheinchen" einen herzlichen
Dank für die interessante Selbstbeschreibung.  
17.05.12 17:54 #93 schätze auch wenn man datt bge nett findet is.
sciencefiction da unser arsch voller schulden iss,dank eg nochmehr dazukommen  
17.05.12 17:56 #94 Was ich spannend finde, ist, dass man
als Verteidiger von Schwachen alsbald zu einem "asozialen", weil nicht erwerbstätigen Subjekt gemacht wird.

Wer gegen das System H4 und für eine Verbesserung (z.B. durch eines der BGE-Modelle) ist, muss ja ein Schmarotzer und Nichtsnutz sein. Das sind interessante Einsichten einer Denkweise, die man hier schon seit langer Zeit pflegt.  
17.05.12 18:00 #95 wer schwach ist, kriegt Geld
wer krank ist, dito
wer leistungsunfähig ist, dito
wer arbeitslos ist, dito

aber wer nicht arbeiten WILL, kriegt keins, und das ist richtig
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Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
(Picasso)
17.05.12 18:01 #96 Rechte schaffen gar nix.
Sie sind notwendige Regeln für das jeweils bestehende. Und das Bestehende ist in der Summe ein Resultat dessen, was jeder einzeilne tagtäglich tut. Wenn alle nix tun ist das Bestehende nix und dann sind auch die Grundrechte nix mehr wert, weil sie nur existieren in Form von durch die Leistung von Menschen getragene Institutionen. Also sind sie auch nur existent durch Arbeit, die nur dadurch ermöglicht wird, dass andere gleichzeitig für den Rest sorgen, damit auch diese Arbeit getan werden kann.

Tony Ford: Wir wollen jetzt nicht um Begriffe srtreiten. Aber natürlich kann man jede Form von gesamtgesellschaftlicher Wirtschaftsaktivität "Kapitalismus" nennen. Aber das ist dann so abstrakt, dass dem Wort jeglicher informeller Gehalt abgeht. Dem Kapitalismus vorangehende Formen des Wirtschaftens sind definitiv anders zu beschreiben, als das, was wir jetzt "Kapitalismus" nennen.

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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
17.05.12 18:02 #97 Gehirn bitte beim Pförtner wieder abholen...
Leistungsloses Grundeinkommen. Dann müssen die Schnorrer wenigstens kein schlechtes Gewissen gegenüber denjenigen haben, die arbeiten, weil "die müssten ja nicht"....
Und Leistung ohne Gegenleistung, davon träumt doch jeder Hartzer. Darum geht es ja eigentlich. Asozial und Spaß dabei. Soweit kommts noch.

Wie oft muss man sowas eigentlich noch richtigstellen, dass die Arbeitslosen vom BGE überhaupt nicht profitieren, sondern die die arbeiten gehen?

BGE ist was, was die Arbeit nicht ab- sondern aufwertet. Wenn man sowas nicht begreifen will, so sollte man der Diskussion lieber fern bleiben.

17.05.12 18:04 #98 Das ist falsch
Der Mensch wird entrechtet,
er wird in Zwangsarbeit geführt, und unter Androhung existentieller Vernichtung, verliert er die soziale Teilhabe und wird als billiger Ersatz für richtig bezahlte Arbeitskräfte missbraucht.  
17.05.12 18:05 #99 @BarCode...
Kapitalismus ist für mich Geld gegen Leistung und Leistung gegen Geld, mehr Leistung = mehr Geld usw., Macht welche vor allem auf Geld beruht und wirtschaftlich getrieben ist.

Wenn wir schon so tief in die Begriffsdefinition einsteigen, so müssten wir eigentlich feststellen, dass wir keinen Kapitalismus, sondern Kommunismus haben, da Macht eben nicht mehr nur geld- sondern vor allem auch politisch getrieben wird, indem man Marktregeln außer Kraft setzt oder unlauteren Wettbewerb verantstaltet.

17.05.12 18:06 #100 Ob man Arbeit
moralisch oder ideell aufwertet: das ist der Arbeit egal. Am Ende ist sie bei aller Verherrlichung auch immer ein Stück Plackerei. Und sollte deshalb anders belohnt werden, als nichts tun.
Einfach weil es nicht nur individuell wertvoller ist, sie zu tun, sondern weil letztlich die Gesellschaft davon profitiert, wenn Werte geschaffen werden.
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
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