Banco Espirito Santo Faktenthread

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eröffnet am: 08.03.15 17:09 von: msvd Anzahl Beiträge: 1564
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25.03.15 09:14 #277 gemischte Reaktionen

aus der Politik auf den Costa-Auftritt und Spekulationen über seine Nachfolge.

http://economico.sapo.pt/noticias/...a-e-ser-independente_214607.html


 
25.03.15 09:25 #278 Carlos Costa

wusste schon im November über den Schiefstand in der ESI Bescheid aber hielt es erst im März für nötig, die Börsenaufsicht darüber zu informieren.

http://economico.sapo.pt/noticias/...dos-problemas-na-esi_214674.html


 
25.03.15 09:37 #279 Carlos Costa

gibt zu, dass es ei e Kommunikation mit den Betroffene bzw. Geschädigten gab.

Diese bestand aus FAQs aif der BoP-Homepage sowie einer Email-Adresse. (Ich selbst hatte damals ja eine Email dahin geschrieben aber nie Antwort erhalten)

Die durch die Commercial Paper Geschädigten hatten allerdings zum Teil eine Antwort erhalten, in der zu lesen war, dass ihre Ansprüche auf die Neue Bank übertragen werden.

Von daher fielen die dann aus allen Wolken, als Carlos Costa sie dann offiziell auf die Bad Bank verschob.

Jetzt sagt er, es hätte niemals eine Garantie gegeben, es wäre zunächst nicht klar gewesen, wie groß das Problem sei und ähnliche Ausflüchte.

http://m.jornaldenegocios.pt/news.aspx?ID=359069


 
25.03.15 09:46 #280 80 Verfahren

wegen Insiderhandel in den letzten 3 Monaten vor der Auflösung.

http://economico.sapo.pt/noticias/...sider-trading-no-bes_214698.html

Gestern gabs hier schonmal einen detailierteren Bericht, in dem aufgelistet wurde, dass in den letzten 2 Tagen 95 Prozent der Verkäufe von Institutionellen stammten und fast 100 Prozent der Käufer Privatanleger waren, die auf die fälschlichen Beteuerungen der Notenbank und des Staatspräsidenten, alles sei sicher, hereinfielen.

 
25.03.15 10:19 #281 @ratespieler
Zu dem Faqs meinte Er noch dass die Personen die diese geschrieben hatten Beamte waren und keine Buchhalter da er die  monetäre Dimension des Problems verkannt hat.  
25.03.15 10:51 #282 BES
http://economico.sapo.pt/noticias/...macao-na-opa-a-brisa_214709.html

Anderer Fall wo Insider Wissen strafrechtlich in Portugal verfolgt wurde

 
25.03.15 11:02 #283 hier nochmal der Link

zu dem Bericht, in dem steht, dass zum Schluss fast nur noch "dumme" Kleinanleger kauften weil sie den Worten des Notenbankchefs, des Staatspräsidenten und des Regierungschefs vertrauten während die Institutionellen - wahrscheinlich durch irgendwelche Lecks, die Staatsanwaltschaft ermittelt - ihre Bestände in großem Maßstab auf den Markt warfen.

http://economico.sapo.pt/noticias/...a-vespera-do-colapso_214625.html


 
25.03.15 11:12 #284 @jose2203

wenn jetzt aber in unserem Fall irgendwann Insiderhandel nachgewiesen werden könnte, dann sollte nicht nur gegen die Profiteure ein Bußgeld zu gunsten des Staates verhängt werden.

Die eigentlichen Verursacher und Verantwortlichen waren ja Staatsbeamte und daher sollte der Staat bzw. die Notenbank verurteilt werden, Entschädigungen an Privatinvestoren zu zahlen.

 
25.03.15 11:25 #285 Espirito Santo Clan

hievte damals mit exorbitanten Spendenkampagnen den heutigen Staatspräsidenten Cavaco Silva ins Amt.

http://www.jornalq.com/portugal/...s-da-campanha-de-cavaco-silva.html

Der ganze portugiesische Staat ist eine korrupte Inzuchtbude.

 
25.03.15 11:33 #286 gesetzlich
zugelassen sind im Präsidentschaftswahlkampf Spenden von maximal 25.560 Euro aber der BES Clan spendete insgesamt 253.360.000 Euro.

 
25.03.15 12:35 #287 @ratespieler
Absolut mit diesem Geld und dem Kapital der Espiritos santos was in der bad bank eingefroren wurde könnte die ganz locker Abfindungen an die Aktionäre auszahlen.  
25.03.15 13:27 #288 Carlos Costa
hat wohl auch behauptet, er sei von der Rücknahme der angolanischen Staatsgarantien überrascht gewesen, bis zum 27. Juli habe er nichts davon gewusst, dass in der BESA auch BES-Gelder versickert seien.
http://m.jornaldenegocios.pt/news.aspx?ID=359098  
25.03.15 13:37 #289 Zusammenfassung
25.03.15 14:02 #290 BES
Ich bin zwar auch kein Jurist aber irgendwie wurden ganz schön viele Lügen von diesen Politikern verbreitet .Also ich bin der Meinung dass wir mindestens genauso betrogen wurden wie die der commercial papers.Und wenn ich etwas nicht weiß kann ich nicht behaupten dass die Bank genügend kapitalreserven hat und mit privaten mitteln finanziert werden wird und zwei Wochen später eine Enteignung umgesetzt wird.Oder ist so ein notenbankchef wirklich unantastbar?Ja, dann armes Europa!  
25.03.15 14:26 #291 schon die Kapitalerhöhung

war ja ein Betrug.

Die ganzen nachträglichen Lügen waren nur die Fortsetzung der ursprünglichen Betrugsabsicht.

Und gelogen und betrogen haben ja nicht nur die Mitglieder der Espirito Santo Familie.

Denen sollte man ihre Offshore-Milliarden konfiszieren (was wohl fast unmöglich ist).

Gelogen und betrogen haben uns auch die Politiker und der Chef der Notenbank selbst mit ihren stetigen Beteuerung, es wäre alles in Ordnung und sicher.

Man sollte jedem privaten Kleinanleger, der die Aktien vor, während oder nach der Kapitalerhöhung erworben hat, den Kurs von 0,65 Euro zurückzahlen, zu dem diese neuen Aktien ausgegeben wurden.

Vielleicht in der Gesamtsumme nach oben begrenzt durch die Obergrenze des Einlagensicherungsfonds von 100.000 Euro und/oder durch die tatsächliche aufgebrachte Kaufsumme.

 
25.03.15 15:28 #293 die Büchse der Pandora

Carlos Costa denkt, wenn er die Anleger mit den Geldmarktpapieren entschädigt, ist das die "Büchse der Pandorra".

Da hat er wohl recht, denn die betrogenen Aktionäre stehen mit ihren Forderungen und Klagen genauso bereit.

http://www.jn.pt/Dossies/...474752&dossier=O+caso+BES&page=-1

oder direkt in Google-Übersetzung:

https://translate.google.de/...26dossier%3DO%2Bcaso%2BBES%26page%3D-1

 
25.03.15 16:27 #295 noch viel zu
25.03.15 17:41 #298 BES

Vitor Bento Übergangschef hat lt. Finanzministerin  keine öffentliche KE beantragt, weil das nicht in seinem Mandat war.

 
25.03.15 17:42 #299 BES

Der Antrag hätte von port. Notenbank kommen müssen.

 
25.03.15 17:46 #300 BES

Die EZB hätte noch 1-2 Wochen rein theoretisch gegeben.Im Gegensatz zu dem Audit vor 4 Monaten sagt Sie jetzt, dass nicht garantiert werden kann , dass die Resolution keine Kosten für den Steuerzahler verursacht.

 
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