- 4 GB lohnen auf jeden Fall und wenn unter einem 32Bit OS halt nur die üblichen 3.25 GB übrigbleiben ist das immer noch eine sinnvolle Steigerung
- Du kannst in der Regel ohne Probleme 1066er Speicher nehmen. Markenspeicher der üblichen Verdächtigen (Kingston hast Du ja bereits genannt) ist abwärtskompatibel
Am Ende bleibt nur die Frage nach dem Sinn des 1066er Speichers. Da Du ein Sockel 775 Mainboard hast kommt es eher nicht auf den Takt des Speichers an, sondern auf den FSB deiner CPU. Du hast bei dem Gigabyte zwar soweit ich weiß die Möglichkeit den Speicher asyncron zu takten aber da kommen dann die Latenzen ins Spiel (s.u.). Auch wirst Du das "von Hand" im Bios umstellen müssen, keien Ahnung ob Dir so etwas liegt :).
Ich gehe davon aus, daß die CPU zu dem "Erstspeicher" paßt also quadpumped 200 FSB besitzt. Selbst wenn es 266 MHz oder gar 333 MHz sind kommst Du nie an die 533 (1066DDR) MHz des Speichers, es sei denn Du willst übertakten. Im schlimmsten Fall ist die Sache kontraproduktiv, wenn Du günstigen 1066er kaufst, welcher sich den hohen Takt mit hohen Latenzen "erkauft" und dadurch selbst bei möglicher asyncroner Ansteuerung die höhere Geschwindigkeit "verpufft".
Also davon ausgehend, daß Dein nächstes System auf DDR3 basiert (sowohl Intel oder auch AMD) und Du den DDR2 Speicher NICHT mehr weiterverwendest, Du dazu auch NICHT die Absicht hast zu übertakten ist das Ergebnis:
Kaufe Dir ein 4GB Kit (2x2GB) von Kingston (o.ä) und achte auf im Verhältnis möglichst niedrige Latenzen und den Preis. Ob 800er, 1066er oder was auch immer ist zweitrangig. 1066er mit niedrigen Latenzen wird schon ein deutliches Stückchen teuerer sein und ob es Sinn macht ... ?
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