Angies Homeservice - Das My-Hammer der USA

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eröffnet am: 03.08.19 14:14 von: investresearch Anzahl Beiträge: 968
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17.11.25 07:41 #826 Hier der Link zum auf
17.11.25 21:10 #827 das
das von Szew hatten wir hier die letzten Wochen genau so ähnlich ja auch schon alles durchgesprochen,

aber irgend was verstehen wir noch nicht das der Markt schon sieht,
kann nicht jeder der Meinung sein dieser Turnaround ist greifbar und wird positiv verlaufen, und zeitgleich fällt die Aktie auf neue Allzeittiefs,  
17.11.25 22:53 #828 naja der Markt
ist aktuell durchaus AI-geil/blind  
18.11.25 11:58 #829 ja
wobei ja die gesamte Hausbau - Handwerker Branche in den USA aktuell stark abverkauft wird,
zeigt auch der S&P Homebuilders ETF aktuell recht deutlich,
https://de.finance.yahoo.com/quote/XHB/

egal ob Black&Decker, Whirlpool usw. alles auf Jahrestief oder so ähnlich,

viele kleinere Indizes zeigen schon einen US Abschwung ( Rezession ? ) an, nur die großen Indizes eben dank AI und Tech noch nicht,  
18.11.25 15:15 #830 und
und die heutige Meldung von Home Depot passt da natürlich genau rein,

Die US-Baumarktkette Home Depot hat wegen schwacher Nachfrage nach teuren Renovierungen und Heimwerkerprojekten ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr gekappt. Das Unternehmen rechne nun mit einem Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie (EPS) von 5 Prozent statt mit einem Rückgang von 2 Prozent, wie Vorstandschef Ted Decker bekanntgab.

"Wir glauben, dass die Unsicherheit der Verbraucher und der anhaltende Druck auf dem Wohnungsmarkt die Nachfrage im Heimwerkerbereich überproportional beeinträchtigen", so Decker.

https://www.trend.at/news/flaute-bei-heimwerkern-bremst-home-depot  
18.11.25 15:31 #831 Acuh dieses Thema hatten
wir bereits. Über 60% der Aufträge bei ANGI sind zwingend notwenige Sanierungen, die nicht aufgeschoben werden können, zudem nutzen Handwerker in der Krise das Tool als Marketinginstrument stärker. ANGIs Problem ist daher nicht die Konjunktur sondern immer noch die "Krisen" Marktwahrnehmung.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
18.11.25 16:46 #832 ich
ich bezog mich eher auf den Angi Kursverlauf, also dass die Aktie mit dem Sektor einfach immer weiter mit fällt,  
04.12.25 09:33 #833 ...
Der Kurs zieht wieder an, sehr schön....  

Bewertung:

08.01.26 09:17 #834 Wie schätzt ihr die News ein?
Angi will cut about 350 jobs globally to reduce costs.
Restructuring will cost up to $30 million but save up to $80 million annually.

Leider finde ich keinen längeren Artikel, der nicht hinter einer Bezahlschranke ist.
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the harder we fight the higher the wall
08.01.26 09:40 #835 Soweit nicht negativ, jedenfalls
keine Notstrukturierung. Laut den Kommentaren von Reddit wird wohl eine Menge nach Europa verlagert, weil es günstiger sein soll. Jedenfalls schimpfen die Leute auf Instapro (also die EU Tochter).

https://www.reddit.com/r/Layoffs/comments/1q6kagl/...e_while_already/
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
08.01.26 09:52 #836 Wenn man ein bisschen
Linkedin anschaut, wurden ziemlich viele Softwareentwickler entlassen, scheint also etwas mit AI und Plattformintegration zu tun zu haben. Wenn man nur noch mit einer Plattform operiert, entfällt dann auch entsprechend Arbeit.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
08.01.26 09:52 #837 ist es nicht auch interessant, was Trump
gestern bezüglich des Immosektors angekündigt hat? institutionelle sollen wegen der gestiegenen Immokosten keine Immos mehr kaufen dürfen. So will er die Kosten für private Käufe senken. Dürfte dann mittelfristig mehr Nachfrage bei Angi bedeuten?  
08.01.26 09:57 #838 Ich muss immer lachen, denn wenn
Demokraten sowas ankündigen würden oder bei uns SPD, würde man gleich von Sozialismus labern.
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the harder we fight the higher the wall
08.01.26 10:20 #839 Bei Trump ist mittlerweile
ja alles möglich. Die Zeiten wo er von einer professionellen Administration in seiner ersten Amtszeit eingehgt worden ist sind vorbei. Dieses ständige Stakkato an teilweise völlig widersprüchlichen Vorhaben (gefühlte Mischung aus Sozialismus und Manchester Kapitalismus nebst Zölle) wird die US Wirtschaft 2026 m.E. noch nachhaltig beeinträchtigen, weil Unternehmen in erster Linie Planungssicherheit benötigen und diese gibt es unter ihm definitv nicht.

Zu Angi: Die Auswirkungen von AI bei der Softwareentwicklung scheinen schon erheblich zu sein. Die USA sind hier ja meistens 1-2 Jahre Europa voraus. Vor ein paar Jahren, galt dies noch als perfekte Ausbildung um einen Job zu bekommen.  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
08.01.26 10:28 #840 Bin trotzdem mal auf Details gespannt
Die 30 Mio Sonderkosten dürften ja sicherlich hauptsächlich Abfindungen für die MA sein.

Wenn man 80 Mio dadurch jährlich einsparen will, muss da doch aber mehr im Köcher sein. Und vor allem, was zieht man daraus für Rückschlüsse? Hat Angi also den ultimativen KI Schlüssel gefunden? Normalerweise explodieren ja solche Aktienkurse heutzutage. Oder muss ma das erstmal nur als Ankündigung/Hoffnung verstehen im Konkurrenzkampf mit anderen Anbietern?
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the harder we fight the higher the wall
08.01.26 10:58 #841 Inweit das EBITDA
betroffen ist, muss man schauen. Sie sagen ja 80 Mill. Einsparungen aus OPEX und CAPEX. Nur OPEX würde voll ins EBITDA gehen. Konsensuns waren 150 Mill. EBITDA für 2026. Bei 50 Mill. OPEX Ersparnissen könnten es dann fast 200 Mill. EBITDA sein.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
08.01.26 11:40 #842 Gut, aber das ist die Theorie bzw. das Ziel
Bisher niemand die ausführliche Version der Meldung zur Hand?

Würden mich schon Details interessieren wie man die Maßnahme begründet. Theoretisch gibt es ja auch negative Interpretationen.
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the harder we fight the higher the wall
08.01.26 12:07 #843 Hier ist die offizielle
Meldung. Steht auch nicht viel drin.

https://ir.angi.com/static-files/d2b30586-1eb9-4872-b0fe-7adb58b43ff2
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold

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08.01.26 12:11 #844 Ich kopier den Text mal übersetzt raus
Am 7. Januar 2026 kündigte Angi Inc. (das „Unternehmen“) eine Reduzierung der weltweiten Belegschaft um ca. 350 Mitarbeiter an, um die Betriebskosten zu senken und die Organisationsstruktur im Hinblick auf langfristiges Wachstum und KI-gestützte Effizienzsteigerungen zu optimieren.
Infolge der Personalreduzierung rechnet das Unternehmen mit Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt ca. 22 bis 30 Millionen US-Dollar, die sich auf das vierte Quartal 2025 und das erste Quartal 2026 verteilen. Diese Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus Abfindungen, Sozialleistungen und damit verbundenen Kosten zusammen und werden voraussichtlich zu Barausgaben führen. Die Personalreduzierung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Das Unternehmen beabsichtigt, die Restrukturierungsaufwendungen von seinen Non-GAAP-Finanzkennzahlen, einschließlich des bereinigten EBITDA, auszuschließen. Das Unternehmen schätzt, dass die Personalreduzierung und die damit verbundenen Maßnahmen jährliche Einsparungen von 70 bis 80 Millionen US-Dollar bei den Betriebskosten und Investitionsausgaben ermöglichen werden.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Dieser Bericht auf Formular 8-K enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Die Verwendung von Wörtern wie „wird“, „schätzen“, „erwarten“, beabsichtigen“ und „annehmen“ sowie deren Verneinungen kennzeichnet im Allgemeinen zukunftsgerichtete Aussagen.
Diese zukunftsgerichteten Aussagen umfassen unter anderem Aussagen zum Zeitpunkt des Personalabbaus, den geschätzten Kosten und Ausgaben sowie deren Zeitpunkt, den erwarteten Einsparungen bei Betriebskosten und Investitionsausgaben und der geplanten Anpassung der Finanzkennzahlen des Unternehmens.
Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken, Unsicherheiten und Annahmen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den hier beschriebenen abweichen.
Zu diesen Risiken und Unsicherheiten gehört unter anderem die Fähigkeit des Unternehmens, den Personalabbau in verschiedenen Rechtsordnungen umzusetzen. Insbesondere die geschätzten Kosten im Zusammenhang mit dem Personalabbau und dessen Zeitpunkt unterliegen einer Reihe von Annahmen, einschließlich lokaler gesetzlicher Bestimmungen in verschiedenen Jurisdiktionen. Die tatsächlich anfallenden Kosten können erheblich von der hierin offengelegten Schätzung abweichen. Weitere Risiken und Unsicherheiten werden im Abschnitt „Risikofaktoren“ des Jahresberichts des Unternehmens auf Formular 10-K erläutert, der am 18. Februar 2025 bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, „SEC“) eingereicht wurde, sowie in nachfolgenden Berichten, die das Unternehmen bei der SEC eingereicht hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten nur zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung, und das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung, die Informationen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist nach geltendem Recht erforderlich.
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the harder we fight the higher the wall
08.01.26 19:36 #845 wie ?
was schimpfen die Leute auf Instapro, du meinst die Angi Mitarbeiter ?
ich hatte das eigentlich vom letzten Earnings Call oder so genau andersrum in Erinnerung,
nämlich dass ein Großteils des Personals aus Europa in die USA verlagert wurde oder werden sollte,
ganze Europa Abteilungen sollten zukünftig in den USA gebündelt werden,
auch deshalb stieg in Europa ja die Marge deutlich an, eben weil Fixkosten abgebaut wurden war mein Gedanke,

generell hatte Angi ja in den Jahren so 2023 - 2024 die Zahl der Mitarbeiter von etwa 2500 schon auf unter 1500 in etwa halbiert,

myhammer schaffte den nachhaltigen Turnaround damals ja erst, als die Zahl der zahlenden Handwerker wieder zu wachsen begann, das soll bei Angi ja erst ab 2027 wieder der Fall sein, in 2026 erwartet man noch einen leichten Rückgang bei den aktiven Betrieben,

33534995  
08.01.26 19:43 #846 wobei
wobei man in deiner Quelle ja liest, dass auch EU Mitarbeiter betroffen sind,
dürften also eher generelle Einsparungen sein,
und immer wieder ist zu lesen, dass manche nun gekündigte Mitarbeiter erst im Q4 oder sogar erst die letzten Wochen eingestellt wurden.............
Konzern im Umbruch halt,  
08.01.26 20:28 #847 ja, alles ziemlich kurzfristig und überraschend
Daher wie gesagt (überspitzt) ... entweder die haben die letzten Tagen den heiligen KI Gral gefunden, der diese Mitarbeiter unnötig macht. Oder die negative Variante wäre, dass es zuletzt vielleicht operativ doch nicht so gut lief wie erhofft und man nun über die Kostenseite die Gewinne steigern will/muss.

Aber der Markt scheint sich entscheiden zu haben. Bin gespannt, ob die Widerstandszone 14,4-14,9 Dollar jetzt gleich die nächsten Tage durchstoßen wird. Angi ist da in der Vergangenheit ja in beide Richtungen sehr konsequent unterwegs gewesen.
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the harder we fight the higher the wall

Angehängte Grafik:
chart_year_angiincffhfth.png (verkleinert auf 50%) vergrößern
chart_year_angiincffhfth.png
08.01.26 23:08 #848 ja
ja das ist nun wohl die entscheidende Frage die du ansprichst,
in den letzten 1-2 Earnings Call wurde eigentlich immer betont, dass die Kostenbasis in 2026 praktisch genau auf dem Niveau von 2025 liegen würde,
und das Ergebnis/Ebitda eben genau um das prognostizierte leichte Umsatzwachstum etwas zulegen sollte,

wobei man Stellenabbau eher nicht in Earnings Calls ankündigt denke ich,
im Prinzip werden es wohl schon die Q4 Zahlen dann zeigen, ob die Prognose für 2026 eingehalten werden kann oder eben nich,
falls ja sind das einfach zusätzliche Einsparungen,
falls nicht, war das der Schritt auf eine dann gesenkte Prognose,

dass hier aber scheinbar einige Jobs die erst im Q4 eingestellt wurden nun plötzlich wieder abgebaut werden, lässt zumindest ein gewisses Fragezeichen zurück erstmal,  
08.01.26 23:09 #849 komplett
komplett geplant kann das so nicht gewesen sein,
denn sonst stelle ich nicht noch Mitarbeiter in Q4 ein die ich dann Tage später wieder freistelle,  
09.01.26 08:33 #850 Das dürfte daran liegen,
dass einzelne Abteiung selbst über Neueinstellungen entscheiden. Wenn diese dann komplett dicht gemacht wird, dann ergeben sich solche Situationen. Ich persönlich finde den deutschen Arbeitmarkt viel zu unflexibel, gerade wenn es zu Verschiebungen aufgrund technologischer Entwicklungen kommt. Allerdings ist der amerikanische Arbeitsmarkt zu brutal. Ein Mittelding wäre gut.

@katjuscha, die haben rd 20% der MAs entlassen, davon viele Entwickler. Schätze es liegt schlicht daran, dass man bald nur noch eine globale Plattform hat (die soll ja 2027 starten) und sich dadurch viele Doppelarbeiten erübrigt haben.  
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