so ich mache derzeit so etwas wie eine bankausbildung und habe in der schule folgendes gelernt. Aktiengewinne werden nur mit Aktienverlusten verrechnet. Sonstige einnahmen aus Kapitalvermögen werden auch mit sonstigen Verlusten aus Kapitalvermögen verrechnet. Darunter fallen Zinsen, Gewinnausschüttungen, Fondserträge, Derivateerträge, etc. Deshalb dachte ich mir das es mehr sinn macht, Derivate anstatt aktien zu kaufen. Konkret: anstatt aktien von VW lieber einen open end Call Optionsschein auf VW mit Hebel nahe 1, weil ich hier eventuelle verluste mit gewinnen aller art verrechnen kann. was meint ihr dazu? Ich finde diese gesetzliche Regel eh total irrsinnig. mein lehrer hat mir erklärt das man damit ursprünglich die spekulation von kleinanlegern eindämmen wollte und somit das kurzfristige zocken mit aktien zurückhalten wollte. Das man mit derivaten viel schneller zocken kann hat sich von den schlauen politikern aber keiner gedacht... konnte es kaum glauben als wir das gelernt haben, aber so scheint es gesetz in unserem "regulierten" land zu sein. |