Moody's: Das Schlimme für Irlands Banken "- wahrscheinlich vorbei"
LONDON (Dow Jones)--Der Kauf irischer Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) in der vergangenen Woche signalisiert nach Auffassung von Moody's Investors Service nicht, dass die kürzlich eingekehrte Ruhe an den europäischen Anleihenmärkten nur temporärer Natur ist. "Die schlimmsten Tage" für Irland und seine Banken seien "wahrscheinlich" vorbei, teilte die Ratingagentur am Montag in ihrem wöchentlichen Ausblick mit.
Durch die Käufe soll die EZB Kreisen zufolge versucht haben, die Märkte zu beruhigen, nachdem Sorgen über die Kreditwürdigkeit irischer Banken zu erhöhter Volatilität geführt hatten. "Wir sind zuversichtlich, dass das EZB-Programm zur Bereitstellung von Liquidität an den Märkten für Staatsanleihen und Bankenpapiere weiter zurückgefahren wird und dass die jüngste Intervention nur eine Ausnahme in diesem Trend darstellt", erklärte Moody's. Falls die neue Volatilität jedoch über längere Zeit anhalte, würde sich dies negativ auf die Kreditratings der irischen Banken auswirken, warnte die Ratingagentur. ----------- Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden. |