Theorie, dass Wasserstoff aufgrund politischer Veränderungen schrittweise abgeschafft wird, ist zu simpel.
Erstens: Industrielle Notwendigkeit hat Vorrang vor Ideologie. Schwerlastfahrzeuge, Stahlproduktion und KI-Rechenzentren können physikalisch nicht allein mit Batterien betrieben werden – sie benötigen Wasserstoff als Molekül, unabhängig davon, wer an der Macht ist. Niemand will stinkenden Diesel, wenn Alternativen existieren.
Zweitens: Private Unternehmen treiben den Markt an. Technologiekonzerne wie Amazon und Microsoft kaufen AFC-Technologie für ihre Klimaneutralitätsziele, unabhängig von staatlichen Subventionen.
Drittens: AFC Energy hat durch die Fokussierung auf Ammoniak einen Vorteil, da das Unternehmen die bestehende Infrastruktur der Düngemittelindustrie nutzen kann und nicht auf teure neue Pipelines warten muss. Die Dieselparität wird bald erreicht sein, und Forschung und Entwicklung werden damit nicht aufhören; die Skalierung wird fortgesetzt.
Viertens: Lokales Recht hat Vorrang vor Bundespolitik. Baustellen und Veranstaltungen in Städten unterliegen lokalen Lärm- und Emissionsvorschriften – dort verdrängen AFC-Generatoren umweltschädliche Dieselfahrzeuge aus rein praktischen Gründen. Der H2-Markt ist seit langem ein globaler Wettlauf des privaten Sektors, der durch einzelne Wahlzyklen verzögert, aber nicht mehr gestoppt werden kann. |