2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY

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eröffnet am: 30.12.25 17:48 von: lo-sh Anzahl Beiträge: 3540
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30.12.25 17:48 #1 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY
Liebes Traderkollegium,
2026 - Neues Jahr - neue Chancen inmitten einer diffusen geopolitischen Lage.  Die Frage für uns ist: wie können wir inmitten nicht vorhersehbarer, wirtschaftlicher und geopolitischen Umtriebe unsere Depots vorwärtsbringen? Antwort: indem wir wieder, wie im abgelaufenen Jahr, im Forum zusammenarbeiten und renditeträchtige Chancen gegenseitig austauschen bzw. aufmerksam machen!
In diesem Sinne - ALLEN gute Trades in 2026 und ein DANKE an unsere unterschiedlichen Trading - Spezialist/inn/en, die uns mit TopTipps und HintergrundInfos versorgen!   In diesem Sinne - guten Rutsch und erfolgreiches 2026 !  

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3514 Postings ausgeblendet.
23.04.26 08:51 #3516 GDAXi im StundenTakt ..
unter 24227 Chance auf 23900 und darunter ..  https://trading.boerse-stuttgart.de/  

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23.04.26 08:58 #3517 DAX - Ausdehnung der Konsolidierung - Ralf.

Diese Analyse wurde am 23.04.2026 um 08:31 Uhr erstellt.

Datum: 22.04.2026; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

Der DAX bewegte sich gestern bei nur geringer Dynamik weiter südwärts und stabilisierte sich oberhalb des im späten Handel bei 24.152 Punkten verzeichneten 3-Tages-Tiefs.

Nächste Unterstützungen:



  • 24.104-24.158
  • 24.059
  • 23.938-23.997

Nächste Widerstände:



  • 24.231/24.244
  • 24.312
  • 24.400-24.448

Der Index verbleibt daher im Konsolidierungsmodus. Eine mögliche Ausdehnung der Verschnaufpause von der jüngsten mehrwöchigen Rally sollte eingeplant werden. Nächste Unterstützungen und potenzielle Konsolidierungsziele liegen bei 24.104-24.158 Punkten, 24.059 Punkten, 23.938-23.997 Punkten und 23.757-23.794 Punkten. Mit Blick auf die Oberseite befinden sich nächste potenzielle Hürden bei 24.231/24.244 Punkten, 24.312 Punkten und 24.400-24.448 Punkten. Darüber entstünde ein erstes prozyklisches Indiz für eine mögliche unmittelbare Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends mit nächsten Zielen bei 24.607 Punkten und 24.734-24.792 Punkten.

Quelle: Technische Analyse DAX vom 23.04.2026 | ideas daily

 
23.04.26 09:00 #3518 EUR/USD Tagesausblick - A. Rain - 23.04.2.

EUR/USD - Abwärtskorrektur weitet sich aus

Vorbörsliche Tendenz:

Seitwärts Abwärts

Widerstände (Intraday):

1,1722 + 1,1738 + 1,1791

Unterstützungen (Intraday):

1,1673 + 1,1664 + 1,1640 + 1,1627

Realtime Indikation:

1,1704

Schlusskurs:

1,17

Rückblick

Nach einer freundlichen Tendenz in der ersten Tageshälfte kippte die Stimmung am Mittag, der Euro kippte gegenüber dem US-Dollar nach unten. Zunächst wurde die Unterstützung bei 1,1722 USD noch verteidigt, bevor es dann am späten Nachmittag zum Durchbruch nach unten kam. Die Folge war eine Verkaufswelle, im Tief in der Nacht wurde die Unterkante eines neuen Abwärtstrendkanals bestätigt. Durch den Rückfall unter den Support ist das sehr kurzfristige Chartbild auf vorsichtig bärisch gewechselt.

Charttechnischer Ausblick

Die Abwärtskorrektur seit dem Aprilhoch scheint sich auszuweiten, EUR/USD weiter abwärts in Richtung EMA50 im Tageschart tendieren. Vom Support bei 1,1664 - 1,16732 USD aus bestehen dann gute Chancen auf eine technische Erholung und sogar den Start einer größeren Aufwärtsbewegung. Wird auch dieser Unterstützungsbereich signifikant unterboten, liegt bei 1,1627 - 1,1640 USD die nächste Auffangzone. Auf der Oberseite genügt nicht nur eine Rückkehr über 1,1722 USD für Kaufsignale, EUR/USD müsste nachhaltig über 1,1737 USD ausbrechen. Dann kommen die Aprilhochs wieder auf den Schirm.

Tageschart

Quelle: dailyFX: EUR/USD - Abwärtskorrektur weitet sich aus - BNP Paribas

 
23.04.26 09:07 #3519 Guten Morgen,
vor allem an die Kritiker, die sich nur dann einbringen wenn es etwas zu kritisieren gibt.  Das verdirbt einem den Spaß etwas zu schreiben.Kostet ja auch meine Lebenszeit.  Dazu kommen die ständigen Probleme mit der Technik. Heute dann trotzdem wieder ein paar Beobachtungen von mir und ja: Wieder dreht es sich um fundamentale  Beobachtungen.
Wir sehen inzwischen Märkte, die in unterschiedliche Richtungen laufen, teilweise auch in eine Richtung wie man es nicht erwarten kann. Insbesondere der Nasdaq eilt von eim Hoch zum nächsten. Bisher ohne fundamentale Daten. Gestern mit Tesla der erste große Wert, der berichtet hat. Die Zahlen waren gut. Und Rückenwind braucht Elon Musk auch vor der Platzierung von Space X. Wir werden sehen ob das reportete Quartal nachhaltig war oder auch ein wenig geschönt wurde zur Unterstützung des IPO´s. Man hat im Nasdaq die Euphorie erzeugt, die man für Megaplatzierungen  braucht. Momentan sieht es so aus, dass der Kapitalbedarf durch Umschichtungen gedeckt wird. Man verkauft Europa, Asien und Valuewerte. Der Trend vom Jahresanfang wurde umgekehrt.
Vollkommen ignoriert wird in den USA, dass der Ölpreis wieder über 100 Dollar notiert. Das Inflationsthema interessiert dort nicht. Und tatsächlich muss man davon ausgehen, dass die US-Unternehmen in der Summe von den Kriegen kaum getroffen werden, weil die USA von Waffen- und Ölverkauf profitieren. Aber die USA ist auch ein Konsumland und da dürften höhere Inflation durchaus zur Dämpfung führen.
Anders sieht es in Europa und Asien aus. Hier ist man nur negativ betroffen. Man kann überspitzt sagen, dass die USA gleichzeitig einen Krieg gegen Europa und Asien führen.  Nur unsere Politiker folgen weiter ihrem moralischen Kompass. Man feiert Ungarn und gibt 95 Mrd. Euro frei um den Krieg in der Ukraine weiter in die Länge zu ziehen mit den entsprechenden Opferzahlen. Im ZDF sahen man gestern einen freudigen Moderator, der als erstes die Freigabe dieser Mittel feierte. Wann macht man auch bei uns Realpolitik und sichert sich günstige Energie?
Die Berichtssaison ist in vollem Gange. In der Schweiz haben u.a. die Schwergewichte Roche und Nestle berichtet. Massive Währungsverluste führten zu massiven Umsatzrückgängen im ersten Quartal. Manager sprechen dann gerne von währungsbereinigten Zahlen, die dann oh Wunder gut aussehen. Aber mich als Anleger interessieren zum Schluss die Zahlen unter dem Strich und die waren schlecht. Schlecht war auch SAP.  Besser die Zahlen von Semis wie Texas Instruments und  STM Micro.
In Frankreich berichteten Sanofi und Renault positiv.
Bei den Autos gab es insgesamt positive Zulassungszahlen für den März.  Aber die Bestellungen lagen wahrscheinlich vor dem Iran-Krieg. Wir müssen schauen wie es weiterlkäuft.
Gestern kam Tui mit einer deutlichen Reduzierung der Guidance. Inzwischen müssen wir mit rückläufigen Umsätzen rechnen. Allein der März hatte Sonderbelastungen i.H.v. 40  Mio. Euro. Die Buchungslage für den Sommer ist schlechter als im Vorjahr. Nur das Kreuzfahrtgeschäft scheint stabil zu sein; ist ja auch viel Karibik-Geschäft dabei.  Kerosin ist bei Tui für den Sommer zu 80% gesichert und für den Winter zu ca. 60%. Aber in der Summe müssen die analysten jetzt mit ihren Schätzungen deutlich runterkommen.
Die Lufthansa streicht 20.000 Flüge. Geht man von 150 Passagieren je Maschine aus so fehlen denen 3 Mio. Passagiere. Wohl weitestgehend auf der wenig profitablen Kurzstrecke, aber die Lufthansa leidet ja auch bei den profitableren Fernreisen.
Wir sehen also die ersten fundamentalen Auswirkungen; andere Bereiche wird es ebenfalls treffen. Ich bleibe dabei, dass man das Risiko momentan nicht nehmen muss. Guter Schlaf geht vor - auch wenn  man kurzfristig etwas verpassen sollte.
Bitcoin - Korrelation zum Nasdaq klappt wieder. Warum gerade jetzt?
Gold _ die Luft nach oben bleibt dünn. Angst vor steigenden Zinsen bleibt bestehen.
Bin also weiter auf der Seitenlinie. Das eigentlich defensive Portfolio läuft weiter, Dividenden werden eingesammelt. Mehr auch nicht. Keine größeren Trades seit längerem.
Schönen Tag.

 

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23.04.26 09:24 #3520 Moin alle zusammen und erfolgreiche Trades
 

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23.04.26 09:26 #3521 Dax-Tagesausblick J. Scherer Donnerstag 23.

"200-Tage-Linie im Fokus

Der Druck auf den DAX® hat in dieser Woche wieder zugenommen. Dennoch verharrt das Aktienbarometer innerhalb der Hoch-Tief-Spanne vom vergangenen Freitag. Per Saldo werden also einmal mehr die zuletzt bereits gewürdigten Signalmarken bestätigt. Gemeint ist einerseits der Taktgeber in Form der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.117 Punkten), deren erneutes Unterschreiten die Chartsituation deutlich verkomplizieren würde. Andererseits fungieren die Hochs vom Juli und Oktober 2025 bei 24.639/24.771 Punkten als wichtiger Signalgeber auf der Oberseite. Wenngleich der Blick heute auf die untere Begrenzung gerichtet ist, bleibt der DAX® zwischen diesen Leitplanken in einer kurzfristigen Seitwärtsphase gefangen. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung in den USA. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) überwiegt der Anteil der Bären unter den amerikanischen Privatanlegern (42,8 %) den der Optimisten (31,7 %) weiterhin deutlich. Die Stimmung ist zudem „gedämpfter“ als im langfristigen historischen Durchschnitt. Unter dem Strich bleibt es also bei einer „eher gehassten Rally“ bzw. der klassischen „wall of worry“, was z. B. der Nasdaq-100® gestern für ein neues Allzeithoch (26.942 Punkte) nutzte."

DAX® (Daily)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Quelle:   DAX® - 200-Tage-Linie im Fokus | stock3

 

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23.04.26 10:37 #3522 Danke Xoxos
für deinen ausführlichen Morgenbeitrag.....
Schon der Hammer, wie die EU auf Moral pocht, und DT ohne Moral knallhart weitermacht.....Tja, Deutschland und die EU wollen halt die Welt übers Klima retten, warum auch immer.....
Lassen wir das......
Eine Frage hab ich noch:
Hab grad ein wenig im Eutelsat-Forum gelesen, klingt interessant.....
Bist du noch dabei?
Fürmich doch ne Aktie, die man haben sollte, also die ich kaufen werde......
Einen  schönen Tag wo immer ihr euch aufhaltet:-))  

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23.04.26 10:40 #3523 Gestern gekauft
Cathie Woods  ARK-etf
https://www.ariva.de/etf/...-defence-innovation-ucits-etf-usd-acc-etf
Viel kann da ja nicht schief gehen, außer halt allem:-))  

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23.04.26 10:51 #3524 Dax-Tagesausblick ING-Markets Donnerstag 27.

"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%

Der DAX schloss am Mittwoch bei 24.193 Punkten (Eröffnung 24.199, Tageshoch 24.389, Tagestief 24.131). Es war der dritte schwache Handelstag in Folge, nachdem der DAX vergangene Woche noch bei 24.799 sein Wochenhoch markiert hatte. Aktuell notiert der DAX vorbörslich auf LS Exchange bei 24.000 Punkten. Der Kurs fällt damit unter den 10er-EMA (24.066) und nähert sich dem 50er-EMA (23.913) sowie dem 200er-EMA (23.794). Der RSI(5) ist auf 43,84 gefallen und signalisiert da-mit nachlassende Dynamik, ohne bereits überverkauft zu sein. Belastend wirkt vor allem das nach-börsliche Ergebnis von Tesla. Die Aktie gab nach den Quartalszahlen nach. Tesla lieferte zwar 6 % mehr Fahrzeuge als im Vorjahr, blieb aber hinter der Markterwartung beim Umsatzwachstum zurück. An den Rohstoffmärkten steigt der Ölpreis wieder. WTI legt 1,02 % auf 93,91 Dollar zu, Brent steigt 0,96 % auf 102,89 Dollar. Damit notiert Brent erneut über der 100-Dollar-Marke. Die Verlängerung des Waffenstillstands hat den Ölpreis nur kurzzeitig gedrückt, die strukturelle Angebotsunsicherheit durch die Hormus-Problematik bleibt bestehen. Gold gibt 0,48 % auf 4.730 Dollar ab, Silber fällt 2,26 % auf 76,19 Dollar. Die 10-jährige US-Rendite steht bei 4,288 %. Die Saisonalität spricht im DAX (Daten der vergangenen 10 Jahre) von Mitte April bis Anfang Juni für eher weiter steigende Kurse.

Der heutige Donnerstag ist der datenstärkste Tag der Woche. SAP öffnet die Bücher zum Auftaktquartal. Analysten erwarten Erlöse ca. 5,7 % über Vorjahr und einen bereinigten Nettogewinn von ca. 1,44 auf 1,63 Euro je Aktie. SAP notierte am Mittwoch bei 151,16 (+0,64 %) und war damit einer der wenigen Gewinner im DAX. Ab 09:15 Uhr kommen die Flash-PMIs, Frankreich (Manufacturing 50,5, Services 48,0, Composite 48,2), Deutschland um 09:30 Uhr (Manufacturing 52,5, Services 50,5, Composite 51,4), Eurozone um 10:00 Uhr (Manufacturing 52,0, Services 49,7, Composite 50,2), UK um 10:30 Uhr und USA um 15:45 Uhr (Manufacturing 52,0, Services 49,6, Composite 49,9). Daneben berichten heute Intel, P&G, American Express, Lockheed Martin, Nokia, Blackstone, Dow, Freeport-McMoRan und Newmont. Am morgigen Freitag schließt der Ifo-Geschäftsklimaindex (Prognose 85,5 nach 86,4) die Woche ab.

Handelsmöglichkeiten

Der DAX befindet sich aktuell in einer normalen Korrektur im übergeordnete Aufwärtstrend und dürfte diese wohl im Bereich des EMA-Clusters zwischen 23.780 und 24.080 Punkten beenden und vor einem erneuten Hochlauf stehen. Das heutige Tageshoch könnte im Bereich um 24.300 bis 24.400 Punkte erreicht werden, das Tagestief um 23.800 bis 23.900 Punkte.

Widerstände: 24.300 / 24.400 / 24.500 Punkte

Unterstützungen: 24.900 / 23.900 / 23.800 Punkte "

Quelle:  DAX - Kursrücksetzer bis zum EMA-Cluster, dann erneuter Anstieg? - ING Markets

 

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23.04.26 10:53 #3525 Datum-Korrektur in # 3524: Donnerstag 23.0.
 

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23.04.26 10:55 #3526 Muster
Die letzten Tage haben alle einen ähnlichen Ablauf. Wir starten tiefer, steigen Richtung Vortagsniveau um dann Richtung Tagesende  das letze Tief zu unterbieten.
Werde daher unter 23.900  Tagesschluss meine Shortposition mit langfristigen Optionsschein erneut aufbauen.
 

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23.04.26 11:00 #3527 Mein mittlerer Bias
unter 23.300 fang ich an...
mir Gedanken über Neueinstiege (immer nur long, bis sehr long) zu machen.....  

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23.04.26 11:27 #3528 aus dem süden:
kaum etwas wird in der schweiz aktuell so intensiv diskutiert wie die neuen eigenkapitalregeln für die ubs. während in deutschland bekanntlich jeder ein bundestrainer ist sieht sich jeder schweizer auch als bundesrat (schweizer regierung) und so wirft das neue spezialgesetz für die ubs grosse wellen. nach der quasipleite der cs will die politik mit den weltweit höchsten eigenkapitalanforderungen die ubs zur sichersten bank der welt machen. was die gutmeinenden politiker aber nicht verstehen, höhere eigenkapitalvorschriften bedeuten auch höhere kosten, die ubs wird nicht nur gestärkt, sie wird mit höheren kosten gleichzeitig auch geschwächt. letztendlich kann die sicherheit einer grossbank durch mehr eigenkapital nie vollständig garantiert werden, einzig durch solide führung und qualitativ hochstehende aufsicht kann dies langfristig garantiert werden.
positiv stimmt mich jedoch die schweizer tradition des kompromissfindung, die aktuelle diskussion um die eigenkapitalhöhe dürfte aus meiner sicht also eine gelegenheit für die aktie darstellen:

ubs A12DFH , (bald) die sicherste bank der welt?
 

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23.04.26 12:17 #3529 Nokia bei 9,35 Euro!, tot Geglaubte leben län.
 

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23.04.26 14:04 #3530 Der trump spike
Sollte endlich kommen ,diese Woche dauert es lange aber der wird kommen  
23.04.26 14:14 #3531 @oe
kommt der nicht meistens am freitag? also erst morgen..  

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23.04.26 14:27 #3532 mpt:
mach ich sonst eigentlich nie, einen kurzen spekulativen long vor den q-zahlen. für mpt mach ich heute eine ausnahme...

A0ETK5  

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23.04.26 14:35 #3533 aargh..
die ki hat mich auf ein falsches datum angesetzt. aargh, mpt bringt die zahlen erst in einer woche.
...soviel zum thema ki und börse. besser weiterhin alles selber machen...  

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23.04.26 17:03 #3534 Steigendes Dreieck
Herrlich- Ausbruch abwarten- Ziel 24.400 heute noch ?  

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23.04.26 17:41 #3535 Ausbruch bei Eaton
leider hinter Paywall, daher nur das Statement und was Eaton genau macht

Eaton ist ein globaler Konzern für intelligentes Strommanagement mit 27,4 Mrd. USD Umsatz (2025) und einer Marktkapitalisierung von rund 156 Mrd. USD. Etwa 75% der Erlöse entfallen auf Power Electronics [Thunder Said Energy](https://thundersaidenergy.com/downloads/...nues-by-product-category/) — konkret Schaltanlagen, USV-Systeme, Energieverteilung und Battery Storage, also die kritische Infrastruktur zwischen Stromnetz und Endverbraucher. Die strukturelle Stärke liegt in der Kombination aus breiter Marktabdeckung (Datencenter, Utilities, Industrie, Luft- und Raumfahrt) und tiefer Systemintegrationskompetenz.

Im globalen Datacenter-Power-Markt hält die Spitzengruppe aus Schneider Electric, ABB, Eaton, Vertiv und Delta Electronics zusammen rund 41–43% Marktanteil [Markets and Markets](https://www.marketsandmarkets.com/ResearchInsight/...ower-market.asp) , wobei Eaton im US-amerikanischen Electrical-Segment besonders dominant ist.

Die Perspektive bis 2030 ist strukturell attraktiv: Der Datacenter-Power-Markt wächst voraussichtlich mit einem CAGR von 17% bis 2030 [Investing.com](https://www.investing.com/news/swot-analysis/...er-boom-93CH-3775236) , und das Management sieht sich strukturell für diesen Zeitraum gut aufgestellt, gestützt auf breite Nachfragebeschleunigung über Datencenter, Versorger und kommerzielle Bauten. [Industrialsupplytrends](https://industrialsupplytrends.com/...5-earnings-data-center-demand/) Das kommunizierte Ziel ist eine Cashgenerierung von 21 Mrd. USD bis 2030; im mittleren Szenario erwarten Analysten jährliche Aktienrenditen von rund 12%. [TIKR](https://www.tikr.com/blog/...-the-past-decade-is-it-still-a-good-buy)

Das Hauptrisiko liegt in der Bewertung: Bei einem Forward-KGV von rund 30x ist wenig Spielraum für Enttäuschungen — insbesondere wenn sich Nicht-Datacenter-Segmente normalisieren.  

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1

23.04.26 17:42 #3536 Voltaren und KI
Falls noch nicht verwendet, empfehle ich Claude von Anthropic - aktuell mMn das beste was es gibt

chatgpt hängt da klar hinterher  

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1

23.04.26 19:30 #3537 Ziel heute
Öl 110  Dollar  
23.04.26 21:02 #3538 und morgen ?
müsste evtl. meine Short auf Brent glattstellen .

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* an der Börse ist alles möglich,  auch das unmögliche !
23.04.26 22:33 #3539 Markspannung
Ich sehe das Marktumfeld im Moment ähnlich angespannt, aber ich würde einen Punkt etwas anders einordnen: Die US-Märkte reagieren nicht deshalb so gelassen, weil dort alles gesund wäre, sondern weil sie im Moment von wenigen sehr großen Themen getragen werden. Vor allem Nasdaq und S&P 500 hängen stark an Tech, KI, Halbleitern und an großen Gewinnerwartungen. Der Nasdaq steht zuletzt bei rund 24.657 Punkten, der S&P 500 bei 7.137 und der Dow Jones bei 49.490. Nasdaq und S&P haben damit gerade sogar Rekordstände erreicht.

Warum reagieren die USA anders als Europa? Ganz einfach: Die Index-Struktur ist völlig verschieden. Im Nasdaq steckt viel Zukunft, viel Wachstum, viel KI-Fantasie. Im S&P 500 ist das breiter, aber auch dort ziehen die großen Tech-Werte den Markt stark nach oben. Der Dow Jones ist defensiver und industrieller, deshalb läuft er oft ruhiger. In Europa ist die Börse viel stärker von Industrie, Autos, Chemie, Banken und zyklischen Exportwerten geprägt. Genau diese Bereiche leiden schneller unter teurer Energie, schwächerem Wachstum und politischer Unsicherheit.

Dazu kommt: Der Ölpreis ist wieder über 100 Dollar gestiegen. Das trifft Europa härter als die USA. Die USA haben große eigene Energieproduktion und viele börsennotierte Energiekonzerne profitieren direkt von höheren Preisen. Europa ist stärker Importeur. Für Deutschland und viele Euro-Länder heißt teures Öl: höhere Kosten, mehr Inflationsdruck, schwächere Margen und schlechtere Konsumlaune. Genau deshalb wirkt derselbe Ölpreisschock auf beide Regionen sehr unterschiedlich.

Man sieht das an den europäischen Indizes sehr gut. Der DAX liegt zuletzt bei etwa 24.136 Punkten und der Euro Stoxx 50 bei rund 5.883 Punkten. Der breite STOXX 600 lag zuletzt bei etwa 613 bis 614 Punkten und stand unter Druck. Belastet wurde Europa zuletzt durch neue Spannungen im Nahen Osten, teureres Öl und schwächere Konjunkturdaten. Der Flash-PMI für die Eurozone fiel im April auf 48,6 und damit in den Schrumpfungsbereich. Das ist für Europa ein Warnsignal, für die USA im Moment aber noch nicht der dominierende Kurstreiber.

Die jüngsten Nachrichten erklären also einen Teil der Bewegung: In den USA wurden gute Quartalszahlen und KI-Hoffnung höher gewichtet als geopolitische Risiken. Reuters nennt unter anderem starke Impulse durch GE Vernova, Boeing, Boston Scientific, Tesla und besonders Halbleiterwerte; der Philadelphia Semiconductor Index markierte sogar ein Rekordhoch. In Europa überlagern dagegen höhere Energiepreise, geopolitische Risiken und die Sorge vor schwächerem Wachstum viele positive Unternehmensmeldungen. Einzelne starke Zahlen wie von Nestlé oder L’Oréal helfen zwar, tragen aber den Gesamtmarkt nicht so stark wie die US-Megacaps den S&P und Nasdaq tragen.

Ein weiterer Punkt ist die Zinswahrnehmung. In den USA sagt der Markt derzeit: Solange Gewinnwachstum und KI-Investitionen stark bleiben, kann man mit höheren Renditen und teurerem Öl noch leben. In Europa denkt der Markt schneller einen Schritt weiter: Wenn Energie teurer bleibt, steigen Kosten und Inflationsdruck, während das Wachstum gleichzeitig schwächer wird. Genau diese Mischung ist für europäische Aktien schwieriger. Reuters meldet aktuell für US-Staatsanleihen 10 Jahre rund 4,32 Prozent und für deutsche Bundesanleihen 10 Jahre rund 3,02 Prozent. Steigende Renditen sind also da, aber die Aktienmärkte verarbeiten sie unterschiedlich.

Die USA steigen nicht, weil die Welt dort besser aussieht. Die USA steigen, weil ihr Markt im Moment stärker von Technik, KI und Gewinnhoffnung getragen wird. Europa reagiert nervöser, weil teure Energie, schwache Konjunktur und politische Risiken dort direkter auf die klassischen Branchen durchschlagen. Nasdaq, S&P 500 und Dow schauen also auf etwas anderes als DAX und Stoxx. Das ist kein Widerspruch, sondern eine Folge der unterschiedlichen Börsenstruktur.

Ich wäre deshalb ebenfalls vorsichtig mit zu viel Risiko. Solange Öl hoch bleibt, die Lage im Nahen Osten unsicher ist und Europas Konjunkturdaten weich werden, ist Zurückhaltung keine dumme Haltung. In den USA kann die Rally noch laufen, aber sie ist auch schmal und stark von wenigen Themen abhängig. Gerade das macht sie anfällig, wenn Gewinne enttäuschen oder der Öl- und Zinsdruck noch weiter steigt.

Viele Grüsse von Klaus und Ingo (AI)  

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23.04.26 22:35 #3540 Blick nach vorn und viel Kontext
 

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