Bei genauer Betrachtung muss man zugeben, dass in den letzten 10-15 Jahren ei-gentlich alles versucht wurde: Sowohl erfahrene Sportdirektoren (Pander) wie auch Neulinge auf diesem Gebiet (Hochstätter, Ziege, Eberl) holten junge, hungrige Trainer (Fach, Luhukay, Frontzeck) oder erfahrene und international renommierte Trainer (Heynckes, Advocaat). Es wurde auf Stallgeruch gesetzt (Fach, Heynckes, Lienen, Frontzeck), es wurden neue Wege bestritten (Meyers erste Amtszeit), es wurde ver-sucht, den schnellen Erfolg herbeizukaufen (Pander, Advocaat) und es wurde versucht, kontinuierlich zu arbeiten (Eberl, Frontzeck). Anscheinend hat nichts den gewünschten Erfolg gebracht, wobei sich die Vorstellung von Erfolg schon damit realisiert hätte, wenn eine im Mittelfeld etablierte Mannschaft geformt worden wäre, die nicht spätestens alle zwei Jahre in arge Abstiegsnöte geriete. Die Frage, was denn nun der richtige Weg sein könnte, und wer diesen Weg bestreiten solle, ist eine ebenso schwere, wie lange, wie auch in vielerlei Hinsicht interpretierbare Frage.
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