Vor dem Bundesligaspiel am Samstag zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach fordern beide Clubs ihre Fans zu absolutem Verzicht auf Gewalt auf.
Natürlich gehört zu einem Derby eine gesunde Portion sportliche Rivalität. Aber der Umgang miteinander sollte absolut gewaltfrei sein. Die langjährige tief verwurzelte Rivalität der rheinischen Nachbarn hat Tradition und sollte gelebt werden – dies jedoch ausschließlich mit friedlichen Mitteln! In diesem Zusammenhang begrüßt Borussia Mönchengladbach ausdrücklich, dass der 1. FC Köln für das Spiel am Samstag auch für Gladbach-Fans keine Reglementierung bezüglich der Fanutensilien vorgenommen hat.
Beide Vereine weisen gemeinsam darauf hin und sind sich einig, dass Vorkommnisse von rivalisierenden Fangruppierungen, wie sie erst kürzlich bei Spielen der 1. und 2. Bundesliga stattfanden, nicht das Image unserer beiden Vereine und ihrer Fangruppierungen beschädigen sollen.
Gerade auch deshalb stellen beide Vereine erneut klar, dass alle Fangruppierungen im Umgang miteinander auf Gewalt verzichten müssen, da sonst die Spirale der Eskalation nicht endet. Gewalttätige Aktionen und strafbare Handlungen führen zu Sanktionen der DFL und des DFB für die Vereine und zu Stadionverboten für die gewaltorientierten Fans. Die gewalttätigen Fans schaden also nur sich selbst und dem Verein, den sie eigentlich unterstützen wollen.
Beide Vereine betonen daher noch einmal gemeinsam, dass bei der in der Vergangenheit besonders zur Schau getragenen Rivalität der beiden Ultragruppierungen teilweise leider nicht mehr der Fußball im Mittelpunkt stand. Die Gewalt darf sich nicht auf die gemäßigten und besonnen Fans und Fan-Clubs beider Vereine übertragen!
Borussia ist stolz auf ihre Fans und geht davon aus, dass sich alle Fans auch beim Derby beim 1. FC Köln – bei aller gesunder und sportlicher Rivalität – von gewalttätigen- und pyrotechnischen Handlungen distanzieren und somit dazu beitragen, dass alle Zuschauer ein friedliches Derby erleben können.
Quelle: http://www.borussia.de/de/...sia_news_detail,185,0,newsid-169157.html ----------- P.S.: Dieser Text zerstört sich nach dem Lesen selbst. |