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Zollspirale treibt Anleger in die Defensive - Anleiherenditen fallen weiter
07.04.25 08:38
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Risikoaversion bleibt das dominierende Thema an den Finanzmärkten, so die Analysten der Helaba.
Erheblich unter Druck stünden die Aktien- und die Ölnotierungen. Vor allem die Sorgen vor einer konjunkturellen Schwäche, die durch die Zölle angeheizt worden seien, seien präsent, und nachdem China Vergeltungszölle auf US-Waren in Höhe von 34% beschlossen habe, hätten sich diese nochmals intensiviert. Die zunächst zu erwartenden preissteigernden Effekte seien weitgehend ignoriert worden, obwohl auch Notenbankvertreter in den USA davor warnen und sich weiterhin in einer abwartenden Haltung zeigen würden. Nicht der Letzte in der Reihe sei dabei FED-Chef Powell gewesen, der erneut die mit der Zollpolitik zusammenhängende Verunsicherung betont habe. Gewinner seien am Freitag erneut die als sicher geltenden Anlagehäfen gewesen und die Zinssenkungsspekulationen in den USA hätten wieder Fahrt aufgenommen.
Die Renditen an den Staatsanleihemärkten in Deutschland und den USA seien auf dem Rückzug. Zinssenkungserwartungen der Marktteilnehmer hätten zugenommen und die marktbasierten Inflationserwartungen seien gesunken. Gleichzeitig sorge mit Blick auf die EWU-Spreads die Risikoaversion für ein Gegengewicht. Spreadausweitungen seien die Folge. Beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei festzuhalten, dass am Freitag ein neues Impulshoch (131,48) markiert worden sei. Damit einhergehend seien nicht nur die 55-Tagelinie überwunden worden, sondern auch das 61,8%-Retracement (130,26) sowie das Tief bei 130,40. Nun sei der Weg geebnet für eine 100%-Korrektur der Kursverluste von Anfang März. Das Ziel liege am Hoch bei 132,56. Die Indikatoren stünden unisono auf Kauf oder würden steigen. (07.04.2025/alc/a/a)
Erheblich unter Druck stünden die Aktien- und die Ölnotierungen. Vor allem die Sorgen vor einer konjunkturellen Schwäche, die durch die Zölle angeheizt worden seien, seien präsent, und nachdem China Vergeltungszölle auf US-Waren in Höhe von 34% beschlossen habe, hätten sich diese nochmals intensiviert. Die zunächst zu erwartenden preissteigernden Effekte seien weitgehend ignoriert worden, obwohl auch Notenbankvertreter in den USA davor warnen und sich weiterhin in einer abwartenden Haltung zeigen würden. Nicht der Letzte in der Reihe sei dabei FED-Chef Powell gewesen, der erneut die mit der Zollpolitik zusammenhängende Verunsicherung betont habe. Gewinner seien am Freitag erneut die als sicher geltenden Anlagehäfen gewesen und die Zinssenkungsspekulationen in den USA hätten wieder Fahrt aufgenommen.
Die Renditen an den Staatsanleihemärkten in Deutschland und den USA seien auf dem Rückzug. Zinssenkungserwartungen der Marktteilnehmer hätten zugenommen und die marktbasierten Inflationserwartungen seien gesunken. Gleichzeitig sorge mit Blick auf die EWU-Spreads die Risikoaversion für ein Gegengewicht. Spreadausweitungen seien die Folge. Beim Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei festzuhalten, dass am Freitag ein neues Impulshoch (131,48) markiert worden sei. Damit einhergehend seien nicht nur die 55-Tagelinie überwunden worden, sondern auch das 61,8%-Retracement (130,26) sowie das Tief bei 130,40. Nun sei der Weg geebnet für eine 100%-Korrektur der Kursverluste von Anfang März. Das Ziel liege am Hoch bei 132,56. Die Indikatoren stünden unisono auf Kauf oder würden steigen. (07.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4151 € | 125,8944 € | -0,4793 € | -0,38% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


