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Zinswende der FED weiterhin eingepreist
24.05.24 11:02
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA sank im April leicht von 3,5 auf 3,4 Prozent, die Kernrate von 3,8 auf 3,6 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Erstmals in diesem Jahr seien die Erwartungen somit nicht übertroffen worden. Die PCE-Kern-inflation habe im März noch bei 2,8 Prozent verharrt.
Der Arbeitsmarkt habe sich im April robust mit ersten leichten Bremsspuren gezeigt: Der Stellenaufbau habe mit 175 Tsd. ein Stück unterhalb der Erwartungen gelegen, zudem seien die beiden Vormonate leicht abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 3,8 auf 3,9 Prozent gestiegen, die Gehälter mit 3,9 Prozent zum Vorjahr geringer gestiegen als erwartet bzw. als im Vormonat (+4,1 Prozent). Im Februar habe es gemäß dem JOLTS Report mit 8,49 Millionen offenen Stellen spürbar weniger gegeben als erwartet.
Der ISM-Index der Industrie sei im April unerwartet auf 49,2 Punkte und somit nach einem Monat zurück in die Schrumpfungszone gefallen. Der Index für Dienstleistungen sei ebenfalls unerwartet von 51,4 auf 49,4 Punkte unter die 50-Punkte-Marke gefallen.
Aufgrund der etwas schwächeren Konjunkturdaten seien an den Märkten die Erwartungen an Zinssenkungen der FED wieder aufgelebt, zumal FED-Chef Jerome Powell Zinserhöhungen quasi ausgeschlossen habe. Bis zum Dezember 2024 würden nun wieder rund zwei Zinssenkungen a 25 bp eingepreist.
Der US-Dollar habe im Betrachtungszeitraum leicht nachgegeben. Sollten die Erwartungen an die Geldpolitik der Notenbanken korrekt sein, könnte er in sechs Monaten ungefähr auf dem aktuellen Niveau bei EUR/USD 1,0850 notieren. (Währungsbulletin Juni 2024) (24.05.2024/alc/a/a)
Erstmals in diesem Jahr seien die Erwartungen somit nicht übertroffen worden. Die PCE-Kern-inflation habe im März noch bei 2,8 Prozent verharrt.
Der ISM-Index der Industrie sei im April unerwartet auf 49,2 Punkte und somit nach einem Monat zurück in die Schrumpfungszone gefallen. Der Index für Dienstleistungen sei ebenfalls unerwartet von 51,4 auf 49,4 Punkte unter die 50-Punkte-Marke gefallen.
Aufgrund der etwas schwächeren Konjunkturdaten seien an den Märkten die Erwartungen an Zinssenkungen der FED wieder aufgelebt, zumal FED-Chef Jerome Powell Zinserhöhungen quasi ausgeschlossen habe. Bis zum Dezember 2024 würden nun wieder rund zwei Zinssenkungen a 25 bp eingepreist.
Der US-Dollar habe im Betrachtungszeitraum leicht nachgegeben. Sollten die Erwartungen an die Geldpolitik der Notenbanken korrekt sein, könnte er in sechs Monaten ungefähr auf dem aktuellen Niveau bei EUR/USD 1,0850 notieren. (Währungsbulletin Juni 2024) (24.05.2024/alc/a/a)


