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Zinssorgen halten an
03.10.23 09:39
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ein weiter steigendes Zinsniveau stellt eine Gefahr für die Konjunktur dar und verhagelt damit den Aktienmärkten den Ausblick, so die Analysten der DekaBank.
Wie die Märkte damit umgehen würden, sei in der vergangenen Woche einmal mehr zu beobachten gewesen. Zwar hätten zuvor die großen Notenbanken in den USA und im Euroraum bekannt gegeben, dass die Straffung der Leitzinsen vorerst ausreichend sei. Sie hätten jedoch gleichzeitig durchblicken lassen, dass die Zinsniveaus eine Zeitlang hoch gehalten werden müssten, um die Inflation ausreichend zu verringern. Insofern sei mit raschen Zinssenkungen nicht zu rechnen.
Das habe viele Finanzmarktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt, die immer noch mit einer stärkeren Konjunktureintrübung und demzufolge raschen Zinssenkungen gerechnet hätten. Also seien Aktien und Anleihen verkauft worden, und in beiden Marktsegmenten seien die Kurse gesunken. Daran hätten auch die erfreulichen Inflationsdaten aus dem Euroraum nichts mehr ändern können. Diese hätten für September einen deutlichen Rückgang der Inflationsrate ausgewiesen.
Zwar seien in den vergangenen Wochen die Rohölpreise spürbar im Aufwind. Die für die Verbraucherpreisinflation maßgeblichen Benzinpreise seien jedoch weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahr. Daher hätten die Energiepreise die aktuelle Inflationsrate entlastet. Zum Wochenausklang hätten sich die Händler von diesen Botschaften doch noch versöhnen lassen, denn der deutsche Aktienmarkt sei etwas stärker in das Wochenende gegangen. Nun beginne das letzte Quartal des Jahres, das traditionell an den Aktienmärkten eher freundlich ausfalle.
Am vergangenen Wochenende habe der US-Kongress überraschenderweise doch noch einen Kompromiss im Haushaltsstreit gefunden, um zumindest bis Mitte November einen Stillstand bei den US-Behörden ("Government Shutdown") zu vermeiden. In vielen asiatischen Ländern werde in dieser Woche die "Golden Week" gefeiert, sodass dort die Börsen einen Großteil der Woche geschlossen bleiben würden. (Ausgabe vom 02.09.2023) (03.10.2023/alc/a/a)
Wie die Märkte damit umgehen würden, sei in der vergangenen Woche einmal mehr zu beobachten gewesen. Zwar hätten zuvor die großen Notenbanken in den USA und im Euroraum bekannt gegeben, dass die Straffung der Leitzinsen vorerst ausreichend sei. Sie hätten jedoch gleichzeitig durchblicken lassen, dass die Zinsniveaus eine Zeitlang hoch gehalten werden müssten, um die Inflation ausreichend zu verringern. Insofern sei mit raschen Zinssenkungen nicht zu rechnen.
Zwar seien in den vergangenen Wochen die Rohölpreise spürbar im Aufwind. Die für die Verbraucherpreisinflation maßgeblichen Benzinpreise seien jedoch weiterhin deutlich niedriger als im Vorjahr. Daher hätten die Energiepreise die aktuelle Inflationsrate entlastet. Zum Wochenausklang hätten sich die Händler von diesen Botschaften doch noch versöhnen lassen, denn der deutsche Aktienmarkt sei etwas stärker in das Wochenende gegangen. Nun beginne das letzte Quartal des Jahres, das traditionell an den Aktienmärkten eher freundlich ausfalle.
Am vergangenen Wochenende habe der US-Kongress überraschenderweise doch noch einen Kompromiss im Haushaltsstreit gefunden, um zumindest bis Mitte November einen Stillstand bei den US-Behörden ("Government Shutdown") zu vermeiden. In vielen asiatischen Ländern werde in dieser Woche die "Golden Week" gefeiert, sodass dort die Börsen einen Großteil der Woche geschlossen bleiben würden. (Ausgabe vom 02.09.2023) (03.10.2023/alc/a/a)


