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Zinsmärkte unter Spannung: Deutsche und US-Anleihen vor entscheidender Woche
30.01.25 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose deutlich gesenkt, berichten die Analysten der NORD/LB.
Für 2025 werde nun noch ein Wachstum von 0,3% erwartet, für 2026 ein solches von 1,1%. Im Herbst habe die Prognose noch bei 1,1% für 2025 und bei 1,6% für 2026 gelegen.
Die amerikanische Notenbank FED habe gestern auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr den Leitzins unverändert in einer Spanne von 4,25% bis 4,50% belassen. Dies sei von den meisten Experten so erwartet worden.
Das Deutsche Hypo Immobilienklima habe im Vergleich zum Dezember 2024 mit einem Plus von +1,8% auf 97,6 Punkte positiv in das neue Jahr starten können. Treiber dieser Entwicklung sei mit einem Zuwachs von 4,8% auf 97,2 Punkte das Investmentklima gewesen. Hingegen sei das Ertragsklima um -1,0% auf 98,0 Punkte zurückgegangen. In den einzelnen Segmenten hätten das Büro- (+6,4% auf 77,1 Punkte) und Handelklima (+5,9% auf 88,2 Punkte) spürbar zugelegt. Im Gegensatz dazu hätten das Logistik- (-6,2% auf 108,3 Punkte) und Hotelklima (-5,1% auf 108,5 Punkte) deutliche Rückgänge verzeichnen müssen. Das Wohnklima habe sich mit 153,5 Punkten (+0,1%) stabil entwickelt.
Tagesausblick: Heute kämen die Währungshüter in Frankfurt am Main zur ersten Sitzung der EZB in diesem Jahr zusammen. Die Analysten der NORD/LB würden erwarten, dass die EZB ihren graduellen Lockerungskurs fortsetze und eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte verkünden werde. In diesem Kontext dürften sowohl die am Vormittag anstehende vorläufige Schätzung zur BIP-Entwicklung der Eurozone im vergangenen Quartal als auch der Januar-Datenkranz zum Economic Sentiment wichtige Punkte für die Diskussion im EZB-Rat liefern.
Deutsche Anleihen hätten in einem abwartenden Handel vor der US-Zinsentscheidung mit leichten Kursverlusten resp. Renditeanstiegen notiert. Auch US-Anleihen hätten etwas nachgegeben. (30.01.2025/alc/a/a)
Für 2025 werde nun noch ein Wachstum von 0,3% erwartet, für 2026 ein solches von 1,1%. Im Herbst habe die Prognose noch bei 1,1% für 2025 und bei 1,6% für 2026 gelegen.
Das Deutsche Hypo Immobilienklima habe im Vergleich zum Dezember 2024 mit einem Plus von +1,8% auf 97,6 Punkte positiv in das neue Jahr starten können. Treiber dieser Entwicklung sei mit einem Zuwachs von 4,8% auf 97,2 Punkte das Investmentklima gewesen. Hingegen sei das Ertragsklima um -1,0% auf 98,0 Punkte zurückgegangen. In den einzelnen Segmenten hätten das Büro- (+6,4% auf 77,1 Punkte) und Handelklima (+5,9% auf 88,2 Punkte) spürbar zugelegt. Im Gegensatz dazu hätten das Logistik- (-6,2% auf 108,3 Punkte) und Hotelklima (-5,1% auf 108,5 Punkte) deutliche Rückgänge verzeichnen müssen. Das Wohnklima habe sich mit 153,5 Punkten (+0,1%) stabil entwickelt.
Tagesausblick: Heute kämen die Währungshüter in Frankfurt am Main zur ersten Sitzung der EZB in diesem Jahr zusammen. Die Analysten der NORD/LB würden erwarten, dass die EZB ihren graduellen Lockerungskurs fortsetze und eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte verkünden werde. In diesem Kontext dürften sowohl die am Vormittag anstehende vorläufige Schätzung zur BIP-Entwicklung der Eurozone im vergangenen Quartal als auch der Januar-Datenkranz zum Economic Sentiment wichtige Punkte für die Diskussion im EZB-Rat liefern.
Deutsche Anleihen hätten in einem abwartenden Handel vor der US-Zinsentscheidung mit leichten Kursverlusten resp. Renditeanstiegen notiert. Auch US-Anleihen hätten etwas nachgegeben. (30.01.2025/alc/a/a)


